Gelesen: „Fire – Kriegerin der Asharni (Fire & Strike 1)“ von Jessica Stephens

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1190 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
Sprache: Deutsch

Die achtzehnjährige Fire ist endlich an ihrem Ziel angekommen und wird zur Kriegerin des Stammes der Asharni gekürt. Seitdem sie vor Jahren ihren Vater, den ehemaligen Kriegsführer des Asharni-Stammes, verloren hat, hatte sie nur dieses eine Ziel: ihr früheres Leben hinter sich zu lassen. Doch bereits nach der ersten Mission mit ihrem Team muss sie feststellen, wie schwer es ist, den Aufgaben einer Kriegerin gewachsen zu sein.
Als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen und die Vergangenheit droht, sie einzuholen, wird Fire vor schwere Herausforderungen gestellt. Wird sie daran zerbrechen oder schafft sie es, sich daraus zu befreien?
(Quelle: amazon)

Von Jessica Stephens habe ich bereits etwas gelesen und sie konnte mich damals auch mit ihrem Buch begeistern. Nun stand mit „Fire – Kriegerin der Asharni“ ihr neuester Roman auf meinem Leseplan und entsprechend gespannt war ich auf diesen Auftaktband.

Die Charaktere dieser Geschichte hier hat die Autorin wirklich sehr gut ausgearbeitet und dargestellt. Sie wirkten auf mich alle vorstellbar und die Handlungen waren nachzuvollziehen.
Fire ist 18 Jahre alt und die Tochter des Königlichen Kriegsführers. Sie ist eine starke junge Frau, die eigentlich nur fürs Kämpfen gelebt hat. Bis zu dem Moment der ihr Leben verändert und dem sie sich fügen muss. Als Leser kann man sich sehr gut in Fire hineinversetzen, man fiebert mit ihr mit.

Neben der Protagonistin gibt es noch andere Charaktere in der Handlung. Sie alle fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, haben einen ganz bestimmten Platz inne. So trifft man beispielsweise auf Strike, der mit seinen Gefühlen arge Probleme hat, oder auch auf Melissa, die sich ziemlich verliebt hat. Die beiden haben mir ebenso gut gefallen und ich bin auch neugierig, was den Leser hier im zweiten Teile erwartet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich bin sehr flüssig durch das Buch hindurch gekommen, konnte dem Geschehen ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung hat mir echt gut gefallen. Zunächst befindet man sich in Fires Kindheit wieder, erfährt wie es ihr da erging. Dann gibt es einen Zeitsprung und man findet sich dann im Hier und Jetzt wieder. Ich empfand die Einführung als interessant und aufschlussreich. Dann zieht die Spannung merklich an, die Handlung gewinnt an Fahrt und man wird als Leser mit jedem Wort mehr in die Geschichte hineingezogen. Mir gefiel das Tempo, in dem das Geschehen erzählt wird. Für mich war es angemessen, ich konnte mich zudem sehr gut in das Gelesene hineinversetzen.

Das Ende ist dann doch ziemlich gemein. Dieser Cliffhanger macht sehr neugierig auf die Fortsetzung, ich möchte wissen wie es wohl weitergeht, was weiter passieren wird.

Zusammengefasst gesagt ist „Fire – Kriegerin der Asharni“ von Jessica Stephens ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe, der mich vollkommen einfangen konnte.
Sehr interessante, gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und temporeich empfunden habe und deren Ende neugierig auf Band 2 macht, haben mir klasse Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert.
Absolut zu empfehlen!