Gelesen: “Sanni: Prequel zu Deceptive City” von Stefanie Scheurich

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3087 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 529 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (25. Januar 2019)
Sprache: Deutsch

Was würdest du tun, wenn ein Mensch, den du liebst, einfach verschwindet?
Was würdest du riskieren, um ihn zurückzubekommen?

Die siebzehnjährige Susanna hat alles außer echten Problemen. Als Mitglied einer privilegierten Gesellschaft, die ihr perfektes Leben in einer Stadt hinter schützenden Mauern führt, gleicht ihr Dasein einem Hauptgewinn. Nur ist ihr gar nicht bewusst, wie viel Glück sie tatsächlich hat.
Nachdem ihr Bruder jedoch eines Tages spurlos verschwindet, setzt sie alles daran, ihn zu finden, und stößt dabei auf Wahrheiten, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißen.
›Sanni‹ ist das Prequel zu ›Deceptive City‹ und die Antwort auf die Frage: Wer ist Susi wirklich?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Bereits die Hauptgeschichte „Deceptive City“ von Stefanie Scheurich hat mich echt gut unterhalten können. Nun war ich sehr gespannt auf das Prequel „Sanni“ aus ihrer Feder.
Vom Cover wurde ich sehr angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch dann auch flott auf den Reader geladen und schon ging es los.

Die hier auftauchenden Charaktere hat die Autorin so gut dargestellt, ich konnte mir jeden Einzelnen von ihnen richtig gut vorstellen und die Handlungen auch gut verstehen.
Sanni ist richtig gut gezeichnet. Gerade am Anfang fügt sie sich ihrem Leben, sie nimmt es mehr oder weniger hin. Dann aber, nach dem Tod ihres Bruders, verändert sich Sanni. Sie beginnt die Dinge zu hinterfragen, sie nimmt die Dinge nicht mehr einfach so hin. Das gefiel mir echt gut, denn sie entwickelt sich im Verlauf immer mehr. Sie wird im Verlauf immer mutiger und ihre Persönlichkeit reift mehr und mehr.

Neben Sanni gibt es noch andere Charaktere in diesem Prequel, die mir ebenso richtig gut gefallen haben. Man kann sie sich alle wirklich gut vorstellen und die Handlungen auch immer nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich bereits in ihren anderen Bücher sehr begeistert. Ich bin flüssig und wirklich gut durch die Seiten gekommen und konnte ohne Probleme folgen, alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen hier zu zwei verschiedenen Zeiten. Zum einen befindet man sich in der Vergangenheit, in der Zeit vor all den Geschehnissen von „Deceptive City“. Und es gibt Passagen in der Gegenwart, in der man sich auch schon in der Hauptgeschichte befindet.
Die Handlung hat mich wirklich für sich gewonnen. Gerade zu Beginn ist es doch noch recht ruhig. Man bekommt als Leser einen guten Einblick in die Zeit vor der Hauptgeschichte. Man kann so vieles auch viel besser verstehen, es besser nachvollziehen. Hier geht es wirklich spannend zu, die Spannungskurve baut sich nach und nach immer mehr auf, es fügen sich die Dinge immer mehr zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Es gibt hier Emotionen und Gefühle, die sehr gut zum Tragen kommen, die alles noch verständlicher erscheinen lassen. Es geht hier nicht nur um das System, auch die Familie wird hier sehr in den Vordergrund gerückt. Man kann sich als Leser sehr gut einfühlen und mitfiebern.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Es ist ja die Vorgeschichte und so endet diese auch bevor tiefergehende Details über Sannis weiteres Schicksal preisgegeben werden. Ich fand dies genau richtig, denn so wird man animiert auch zur Hauptgeschichte zu greifen.

Zusammengefasst gesagt ist „Sanni“ von Stefanie Scheurich ein wirklich gut gelungenes Prequel zu „Deceptive City“, das mich von Anfang an für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und auch emotional empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich durchaus überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension “Deceptive City (Band 1): Aussortiert”

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hier zustimmen