Gelesen: “Medusas Fluch” von Emily Thomsen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1159 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag (15. März 2018)
Sprache: Deutsch

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Von Emily Thomsen hatte ich bereits etwas anderes gelesen und war davon sehr begeistert. Nun durfte ich auch endlich „Medusas Fluch“ aus ihrer Feder lesen und war entsprechend richtig gespannt auf diese Geschichte.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich auch recht flott mit dem Lesen angefangen.

Die hier handelnden Charaktere sind er Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte mir jeden einzelnen von ihnen sehr gut vorstellen, konnte die Handlungen zudem sehr gut verstehen.
Medusa in der Vergangenheit und Marie in der Gegenwart sind der Autorin echt gelungen. Sie ist quasi ein und dieselbe Person und muss sehr viel ertragen. Als Leser kann man ihren Schmerz, ihre Furch richtig gut nahvollziehen.
Die Charaktere sind authentisch und glaubhaft dargestellt, man kann auch die Entwicklung im Geschehen gut nachvollziehen.

Es gibt noch andere Charaktere, die sich sehr gut ins Geschehen einfügen. Vor allem das es hier auch gerne mal umgekehrt ist, also das de Bösen auch mal gut sind, gefiel mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich bin sehr gut ins Geschehen hinein gekommen und konnte ohne Probleme folgen und alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen in zwei Zeitebenen. Mir gefiel dies sehr gut, denn man lernt zum einen Medusa gut kennen und erfährt auch wie die Geschichte hinter der bösen Gestalt ist.
Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Ich empfand sie als spannend und sehr interessant. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die mich begeistert haben. Ich konnte gut mitfiebern, habe das Gefühlschaos gut nachvollziehen können. Die Mythologie spielt hier eine wichtige Rolle. Die Autorin hat diese gut ins Geschehen eingeflochten.
Je weiter man im Geschehen vorankommt desto mehr zieht die Spannungskurve dann an. Es ist hier quasi unmöglich das Buch noch aus der Hand zu legen.

Das Ende ist sehr spannend und irgendwie geht es hier gerade erst richtig los. Dieser Schluss macht sehr neugierig auf die Fortsetzung, die ich auf jeden Fall auch lesen werde.

Insgesamt gesagt ist „Medusas Fluch“ von Emily Thomsen ein richtig gelungener Auftakt der Reihe, der mich richtig mitreißen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, interessant und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Medusas Fluch” von Emily Thomsen“

  1. Hallo Manja!

    Danke für die Rezension! Um “Medusas Fluch” schleiche ich schon eine Weile herum. Jedesmal, wenn ich danach greifen wollte bzw. es mir kaufen wollte, überlegte ich es mir anders.
    Aber deine Rezension sprüht nur so von Begeisterung. Und Band 2 gibt es ja immerhin auch schon. Mhmm…
    Es wandert jedenfalls auf meiner WuLi weiter nach oben!
    Danke für den Tipp!

    Alles Liebe,
    Tina
    von Tianas Bücherfeder

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