Gelesen: „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 10627 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 673 Seiten
Verlag: Bastei Entertainment (26. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch

„Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist.“
Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?
Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur – unheimlich packend und atmosphärisch.
(Quelle: Bastei Lübbe)

Von der Autorin Maria W. Peter kannte ich bisher keinen Roman. Nun stand mit „Die Melodie der Schatten“ ein Buch von ihr auf meinem Leseplan und ich war entsprechend gespannt auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch schnell auf meinen Reader geladen und dann ging es los.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich.
Fiona ist eine tolle Protagonistin. Bisher war ihr Leben nicht unbedingt leicht, doch Fiona lässt sich nicht unterkriegen. Auf mich wirkte sie authentisch und glaubhaft.
Aidan hat es mir am Anfang echt nicht einfach gemacht. Er wirkte so abwesend, so unnahbar. Zum Glück aber gibt sich das und am Ende hatte ich ihn richtig gerne gemocht.

Auch die anderen Charaktere fügen sich sehr gut ins Geschehen ein. Sie sind ebenfalls sehr gut ins Geschehen integriert, wirken facettenreich und vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich bin flüssig und leicht durch die Seiten der Geschichte gekommen. Zudem wirkte alles sehr lebendig beschrieben, man kann es sich gut vorstellen.
Die Handlung empfand ich als interessant und auch spannend gemacht. Man erfährt als hier einiges an Hintergründen warum alles so ist, wie es hier eben ist. Es geht mysteriös zu und schaurig. Hinzu kommen einige wichtige Informationen zu Schottland und den Bewohnern. Die Autorin hat aber auch Mythen und Legenden mit eingebaut, es fügt sich alles sehr gut zusammen.

Das Ende ist dann sehr gut gewählt. Hier passt alles gut zusammen, es wird stimmig und wirklich gut. Der Schluss macht das Ende dann ohne weitere Fragen rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter ein sehr guter historischer Roman, der mich gut einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch stimmig empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

1 Kommentar zu „Gelesen: „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter“

  1. Hallo Manja,

    mhmm…du hast mich total neugierig auf das Buch gemacht. Mal wieder.
    Ich bin schon vor ET darauf aufmerksam geworden, aber normalerweise lese ich kaum Historische Romane. Aber dieser hier, spricht mich total an.
    Zudem gefällt mir das Cover total!
    Danke für deine tolle Rezension! Ich werde wohl noch ein paar Mal öfters daran vorbeischleichen!

    Alles Liebe,
    Tina
    von Tianas Bücherfeder

Kommentarfunktion geschlossen.