Gelesen: “Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore” von Catherine Doyle

Gebundene Ausgabe: 380 Seiten
Verlag: Oetinger (21. Januar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789109525
ISBN-13: 978-3789109522
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Ein magischer Sommer auf der Insel, die niemals vergisst.
Die irische Insel Arranmore ist durchdrungen von Magie. Als der 11-jährige Fionn Boyle zusammen mit seiner Schwester Tara dort den Sommer bei seinem Großvater verbringt, erfährt er, dass er, genau wie seine Vorfahren, ein Sturmwächter ist. Er lernt, Magie in der Flamme einer Kerze einzufangen und so in die Vergangenheit zu reisen. Als sich ein heftiger Sturm zusammenbraut, gilt es die Inselbewohner vor der dunklen Macht jener Zauberin schützen, die in den Tiefen Arranmores schläft. Wird Fionn dieser Herausforderung gewachsen sein?
(Quelle: Oetinger)

Die Autorin Catherine Doyle war mir bisher vollkommen unbekannt. Nun durfte ich ihren Jugendroman „Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore“ lesen und war entsprechend gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich mir das Buch auf flott geschnappt und dann ging es auch schon los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin an sich gut gelungen. Als Leser bekommt man ein gutes Bild von ihnen, kann die Handlungen sehr gut verstehen und auch nachvollziehen.
Fionn ist 11 Jahre alt und er verbringt die Sommerferien bei seinem Großvater. Er ist ein toller Protagonist, mit dem sich der Leser gut identifizieren kann. Sein Tun ist verständlich gehalten, so schließt man ihn als Leser am Ende doch auch ins Herz.

Es gibt noch einige andere Charaktere in dieser Geschichte. So beispielsweise Fionns Schwester Tara, mit der er sich nicht ganz so gut versteht, oder auch sein Großvater oder Taras Freund Bartley. Sie alle fügen sich sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Zum einen schreibt sie flüssig und sehr gut zu lesen, sie hat sich aber auch dem Alter der Leser angepasst. Es ist alles sehr gut zu verstehen und man merkt als Leser sofort hier steckt mehr dahinter als es den Anschein hat.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Fionn. Somit folgt man ihm als Leser sehr genau und ist nah an ihm dran.
Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Der Leser findet hier Spannung vor, genauso wie alles sehr abenteuerlich gehalten ist. Immer wieder gibt e neue Dinge zu entdecken, es gibt Geheimnisse, die gelüftet werden wollen. Das ganze findet in einer düsteren und magischen Atmosphäre statt.
Ins Geschehen eingebettet sind auch einige verschiedene Legenden. Diese fügen sich gut ein und bringen nochmals selbst Spannung mit.
Leider gibt es hier aber auch Passagen, da hat die Autorin in meinen Augen etwas zu viel gewollt. Das greift sie in die Trickkiste und baut zudem einiges an Poesie ein, man tritt aber als Leser irgendwie auf der Stelle und kommt nicht voran.

Das Ende ist an sich gut abgeschlossen. Trotz allem aber merkt man als Leser, es bleiben doch auch Fragen, auf die man gerne Antworten hätte. Ich hoffe nun Band 2 lässt nicht allzu lange auf sich warten.

Zusammengefasst gesagt ist „Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore“ von Catherine Doyle ein Jugendroman, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr gut und kindgerecht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die durchaus spannend und auch abenteuerlich dargestellt würde, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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