Gelesen: “Der Himmel über den Highlands” von Julia K. Rodeit

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2719 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 204 Seiten
Sprache: Deutsch

Die Autorin Ella Sommerfeld leidet nach dem überraschenden Erfolg ihres letzten Romans an einer handfesten Schreibblockade. Und ausgerechnet jetzt soll sie ein gemeinsames Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben. Hals über Kopf nimmt Ella daher das Angebot an, auf einer schottischen Burg ein Schreibseminar zu leiten. Im rauen Klima der Highlands gelingt es ihr schnell, auf andere Gedanken zu kommen. Das liegt nicht zuletzt an ihrem äußerst charmanten Schreibschüler Patrick Röder, der nicht nur verdammt gut schreiben kann. Gelingt es ihm, Ella aus ihrer Krise zu helfen? Und welche Motive verfolgt er dabei?
(Quelle: amazon)

Von Julia K. Rodeit kannte ich bisher nur einen Thriller. Nun stand ihr Roman „Der Himmel über den Highlands“ auf meinem Leseplan und ich war wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch flott geladen und dann ging es schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen, konnte die Handlungen verstehen und nachvollziehen.
Ella ist Autorin und ich empfand sie als wirklich sympathisch. Mir gefiel ihre Art wirklich sehr und ich konnte auch nachvollziehen das sie gerade in einer ziemlichen Schreibblockade steckt. Dass sie das Weite sucht konnte ich absolut verstehen, denn unter Druck klappt meist nie etwas.
Und dann ist da noch Patrick. Ganz ehrlich, ein Mann zum Träumen, ich habe ihn echt auf Anhieb total gerne gemocht. Dass er ein kleines Geheimnis hat merkt man als Leser. Dieses kommt dann auch ans Licht.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir sehr gut gefallen haben. Auch die Nebencharaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie alle sind gelungen und bringen noch ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich wirklich locker lesen. Ich habe mich richtig wohl gefühlt zwischen den Zeilen, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Ella. Ab und an gibt es aber auch einen Einblick in Patricks Sichtweise. Mir gefiel dies richtig gut, denn ich empfinde es immer wieder klasse in die Köpfe aller Protagonisten zu schauen.
Die Handlung ist so richtig schön. Man kann hier als Leser kurzweilig vollkommen abtauchen und alles um sich herum vergessen. Es gibt hier sehr romantische Moment, genauso wie man als Leser aber auch spannende Szenen wiederfindet. Besonders gut fand ich auch die Einblicke, die man als Leser hier in ein Schreibseminar bekommt. Man merkt die Autorin liebt es zu schreiben und möchte dies ihren Lesern ein Stückchen näherbringen.
Als Kulisse hat sich die Autorin hier die Highlands ausgesucht. Das passt sehr gut, alles ist bildhaft und auch detailliert beschrieben, bei mir hat sich richtig Kopfkino eingestellt.

Das Ende ist wirklich schön. Klar es mag etwas vorhersehbar sein, mich aber hat das zu keiner Zeit gestört. Eher im Gegenteil, ich wollte wissen wie der Weg dahin weitergeht, was weiter passiert. Und ich empfand dieses Ende dann auch als richtig passend und abschließend.

Kurz gesagt ist „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit ein Roman, mich echt von Anfang an einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr locker zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als romantisch aber auch spannend empfunden habe und deren Kulisse detailliert und vorstellbar beschrieben ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich lesenswert!

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