Gelesen: “Träume aus Gold und Stroh (Die Grimm-Chroniken 11)” von Maya Shepherd

Achtung:
Dies ist Teil 11 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4485 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 194 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Sprache: Deutsch

In Träumen ist nichts unmöglich: Tote können wieder ein Teil unseres Lebens sein, wir erreichen die Ziele, von denen wir nicht einmal zu hoffen wagen, und wir sind mit den Menschen zusammen, nach denen wir uns sonst nur aus der Ferne sehnen.
Ich bin in der Lage, Träume zu schenken.
Meine Begabung hat sich herumgesprochen und dadurch wurde die böse Königin auf meine Familie aufmerksam. Sie nennt mich Rapunzel.
Manchmal frage ich mich, ob es nicht eher ein Fluch ist, anders zu sein.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Nachdem ich die ersten 10 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd geliebt habe, war ich entsprechend gespannt auf Band 11 „Träume aus Gold und Stroh“.
Das Cover hat mich wieder sehr angesprochen und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Daher habe ich auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere hat die Autorin auch hier wieder gut dargestellt. Sie sind bekannt und es macht Spaß ihnen ein weiteres Mal zu folgen.
Hier allerdings trifft Margery ein wenig in den Hintergrund. Es stehen eher die bisherigen Nebenfiguren im Mittelpunkt.
So beispielsweise Rapunzel, die ich als sehr stark empfunden habe. Sie gibt nicht auf, auch wenn ihr bisher viel Schlimmes widerfahren ist.
Auch Joe ist wieder mit von der Partie. Man hat ihn im Verlauf bereits besser kennengelernt und kann ich mittlerweile gut einschätzen. Seine bisherige Entwicklung ist wirklich immens.

Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind der Autorin hier wieder richtig gut gelungen. Die Mischung ist einfach Besonders und macht diese Reihe aus.

Beim Schreibstil war ich wieder total dabei. Maya Shepherd schreibt so toll, flüssig und leicht lesbar. Es macht einfach total Spaß in ihren Geschichten abzutauchen.
Die Handlung hat mich auch wieder eingefangen. Es geht hier um einiges ruhiger zu als noch in Band 10 und trotzdem mir gefiel es wirklich sehr gut. Der Leser kann sich hier sammeln, kann Luft holen. Es gibt viel zu erfahren, auch wenn dieser Teil ohne diese unvorhersehbaren Wendungen auskommt. Fragen, die in früheren Teilen aufgetaucht sind werden hier gelüftet.
Außerdem kommen hier noch weitere Märchen hinzu, die zum Teil unerwartet ins Geschehen eingebracht werden. Ich muss aber gestehen irgendwie war es mir an manchen Stellen dann doch ein wenig zu viel. Es gibt zwar einen roten Faden, doch irgendwie habe ich ihn immer mal wieder verloren.

Das Ende macht dann richtig Lust auf Band 12. Es gibt noch so einiges zu entdecken, zu erfahren und ich bin schon jetzt neugierig darauf, was alles passieren wird.

Abschließend gesagt ist „Träume aus Gold und Stroh“ von Maya Shepherd ein 11. Teil der mich einfangen konnte aber nicht ganz mit den Vorgängern mithalten kann.
Interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine spannende, märchenhafte Handlung, in der es wieder allerlei interessante Dinge zu erfahren gibt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Teil 12.
Durchaus lesenswert!

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