Gelesen: “Niemalswelt” von Marisha Pessl

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carlsen (22. März 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551584001
ISBN-13: 978-3551584007
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben …
(Quelle: Carlsen)

Der Jugendroman „Niemalswelt“ stammt von Marisha Pessl. Als ich das Buch das erste Mal entdeckt habe sprang mir direkt dieses Cover ins Auge. Nach dem Lesen des Klappentextes war dann klar, dieses Buch muss ich lesen. Und genau das habe ich dann auch flott getan.
Ihre Charaktere hat die Autorin hier wirklich sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen und Ideen konnte ich gut nachvollziehen.

Mir gefielen die Charaktere um Bee und ihre Freunde sehr gut. Jeder von ihnen ist Besonders, hat ganz eigene Eigenschaften an sich, die sich sehr gut in die Geschichte hier integrieren. Durch die Mischung hier findet sich für den Leser durchaus jemand, mit dem man sich sehr gut identifizieren kann.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und flüssig. Man kommt wunderbar durch die Geschichte hindurch, kann problemlos folgen und auch alles nachvollziehen.
Die Handlung selbst hat mich einfach gepackt. Ich habe angefangen und musste weiterlesen, denn ich war richtig drin, habe alles vergessen. Das Geschehen ist durchweg sehr spannend gehalten. Hinzu kommt noch einiges sehr mysteriöses und man will als Leser wissen ob die Gruppe aus der Niemalswelt herauskommt und auch das bestehende Geheimnis um Jim lüften kann. Das Tempo ist sehr hoch gehalten, Langeweile sucht mal als Leser hier wirklich vergebens. Immer wieder habe ich mich auf gefragt wie ich wohl in der Situation gehandelt hätte. Ich muss aber auch gestehen manches Mal war es mir doch ein wenig zu heftig für das angegebene Alter. Hier sollte man schon genauer hinschauen.

Das Ende ist gut gemacht, wobei es für mich nicht unbedingt überraschend kam. Es passt aber sehr gut zur hier erzählten Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt sie ganz wunderbar ab.

Abschließend gesagt ist „Niemalswelt“ von Marisha Pessl ein Jugendroman, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten doch gefangen nehmen konnte.
Gut gezeichnete interessante Charaktere, ein flüssiger mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, mysteriös und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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