Gelesen: “Nayla 1: Die Tochter des Paradieses” von Josephine Ausland

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2257 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 501 Seiten
Verlag: Impress (7. März 2019)
Sprache: Deutsch

**Nichts ist perfekt. Nicht einmal das Paradies**
Nayla lebt umgeben von den leuchtendsten Farben exotischer Blüten an einem Ort, den sie nur als Paradies bezeichnen kann. Aber der Frieden ihrer Insel wird immer wieder von der unbändigen Macht des Meeres zerstört. Als ihre Schwester von einer Flutwelle erfasst und in die Weiten des Ozeans hinausgerissen wird, bricht für Nayla eine Welt zusammen. Der Legende nach kann nur ein fremdartiges Volk hinter den Nebeln für den Verlust ihrer Schwester verantwortlich sein. Sie begibt sich auf die Spur eben dieses Volkes und begegnet einem Krieger, der eigentlich ihr erbitterter Feind sein sollte. Doch Thiens Nähe birgt eine Anziehungskraft, der sie sich nur schwer entziehen kann…  
(Quelle: Impress)

Der Roman „Nayla: Die Tochter des Paradieses“ stammt von der Autorin Josephine Ausland. Es ist der Auftakt einer Dilogie und ich war richtig neugierig auf diese Geschichte hier.
Das Cover zeigt eine junge Frau und hat mich sehr angesprochen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dieses Buch muss ich lesen.

Die Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet und in ihre Geschehen integriert. Sie alle wirkten auf mich vorstellbar und von den Handlungen habe ich auch alles gut verstanden.
Nayla ist hier die Protagonistin. Sie ist 17 Jahre alt und die Tochter des Paradieses. Ich empfand sie als stark und kämpferisch. Für das, was ihr wichtig ist, kämpft Nayla sehr. Außerdem ist sie sehr ehrlich und sagt was die denkt. Wie sie sich um das Volk kümmer gefiel mir wirklich gut, sie opfert sich wirklich auf.

Neben Nayla gibt es noch einige andere Charaktere, die sich ebenso gut ins Geschehen einfügen. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen ein, diese Mischung ist wirklich gelungen und lässt auf noch einiges hoffen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie hat hier etwas ganz Eigenes geschaffen. Es macht richtig viel Spaß dieses Buch zu lesen. Sie beschreibt zudem alles sehr detailliert und bildhaft, man kann sich alles sehr gut vorstellen, es erwacht beim Lesen richtig zum Leben.
Geschildert wird der Großteil der Geschichte aus der Sichtweise von Nayla. Mir hat dies sehr zugesagt, da ich so noch viel näher an ihr dran war und ihr folgen konnte.
Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Es baut sich Spannung auf, genauso wie es hier auch um Krieg und Elend gibt. Diese Themen sind aktuell und somit versucht die Autorin hier auf gesellschaftskritisch zu sein. Das gefiel mir wirklich gut, sie hat dies alles sehr gut integriert und bringt es super rüber. Dabei agiert sie aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Die Spannungskurve baut sich, wie bereits erwähnt, konstant auf und wird auch immer hoch gehalten. Als Leser ist man hier wirklich gefesselt und will wissen wie es weitergeht.

Das Ende ist dann doch ziemlich gemein. Den Leser erwartet hier leider doch ein Cliffhanger, der unheimlich neugierig auf das Finale macht. Ich bin bereits sehr gespannt darauf was sich die Autorin dann alles ausgedacht hat.

Alles in Allem ist „Nayla: Die Tochter des Paradieses“ von Josephine Ausland ein verdammt guter Auftakt der Dilogie, der mich vollkommen einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete sympathische Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und vom Setting her sehr gut beschrieben empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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