Gelesen: “Crown Prince. Zofen küsst man nicht (Modern Princess 3)” von Annie Laine

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2122 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 363 Seiten
Verlag: Impress (7. März 2019)
Sprache: Deutsch

**Eine Zofe für den Prinzen…**
Für Caroline gibt es nichts Schöneres, als im königlichen Palast von Mitena zu leben, schließlich hat sie schon als Kind von nichts anderem geträumt. Als Zofe von Prinzessin Isabella geht sie völlig in ihrer Arbeit auf, zumal diese nicht nur eine Royal ist, sondern auch ihre beste Freundin. Alles könnte also perfekt sein, wäre da nicht Martin, der große Bruder von Isabella und der zukünftige König von Mitena. Obwohl sie weiß, dass seine Braut eine Adlige sein muss, kann Caroline nichts gegen ihr Herzklopfen tun, sobald sie dem attraktiven Kronprinzen auch nur begegnet. Und als dann auch noch beschlossen wird, dass sie als Zofe für Martin tätig sein soll, scheint ihre ganze Welt kopfzustehen…
(Quelle: Impress)

Von Annie Laine habe ich bereits andere Romane gelesen und bisher konnte sie mich eigentlich auch immer ganz gut überzeugen. Nun stand mit „Crown Prince. Zofen küsst man nicht“ der nächste Roman von ihr auf meinem Leseplan. Dies ist der dritte Teil der „Modern Princess“ – Trilogie der Autorin, die Bücher können aber unabhängig gelesen werden.
Das Cover zeigt einen jungen Mann und ich muss leider sagen, es ist nicht so ganz meins. Mir persönlich gefällt dieser Lilaton gar nicht, immerhin geht es hier um einen männlichen Protagonisten, da passt das gar nicht. Der Klappentext klang ganz ansprechend, daher habe ich dann auch recht flott mit Lesen begonnen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind an sich gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar und gut beschrieben, auch die Handlungen waren ganz gut nachzuvollziehen.
Caroline ist eine Zofe, die allerdings ziemlich heftig in Prinz Martin verliebt ist. Diese Gefühle konnte ich gut nachempfinden und auch das sie sich immer wieder viele Gedanken darüber macht. Auch ihre Stellung am Königshaus ist schwierig für sie, da es ihr verboten ist dem Prinzen näherzukommen. Ich mochte Caroline ganz gerne, konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr Tun mitverfolgen.
Prinz Martin ist auch ganz sympathisch gezeichnet. Allerdings war ich mir bei ihm nicht immer ganz scher warum er so handelt, wie er handelt.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige andere Charaktere im Geschehen. Sie fügen sich sehr gut ein und es gibt außerdem auch ein Wiedersehen mit bereits bekannten Figuren der Vorgänger.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und man kommt als Leser gut durch die Geschichte hindurch. Zudem kann man problemlos folgen und auch alles gut verstehen.
Die Handlung beginnt eigentlich ganz gut. Man lernt alle kennen und es baut sich auch langsam Spannung auf. Allerdings wird diese nicht das gesamte Buch über gehalten. Was mir in den Vorgängern gut gefallen hat ist hier leider nicht eingetreten. Hinzu kamen dann auch noch immer wiederkehrende Wiederholungen und ziemlich langwierige Szenen. Dadurch empfand ich den Lesefluss schon ein wenig gestört. Ich vermute die Autorin wollte hier zu viel, konnte dies aber leider nicht aus ihrer Geschichte rausholen. Auch ging mir dieses ewige Hin und Her dann doch irgendwann schrecklich auf die Nerven. Die Gefühle und Emotionen bleiben Meinung nach doch sehr auf der Strecke dadurch. Hier wäre weniger doch etwas mehr gewesen.
Gut gefallen hat mir aber das gesamte Setting. Hier kann die Autorin punkten, sie beschreibt alles sehr gut und vorstellbar und es gefiel mir durch das Schloss zu wnadeln.

Das Ende ist dann doch noch ganz versöhnlich geworden. Es passt gut zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt sie diese ganz gut ab.

Insgesamt gesagt ist „The Crown Prince. Zofen küsst man nicht“ von Annie Laine ein eher durchwachsener Reihenabschluss, der nicht das halten kann, was man vom Klappentext her vielleicht erwartet.
Gut gezeichnete Charaktere und ein angenehm zu lesender Stil der Autorin stehen hier einer Handlunge gegenüber die einiges an Licht aber eben auch viele Schatten zu bieten hat. In meinen Augen will die Autorin doch zu viel und verschenkt so einiges an Potential.
Wirklich schade!

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