[Werbung] Gleichgeschlechtliche Liebe

Homosexualität oder auch Gleichgeschlechtliche Liebe sind heutzutage eigentlich ein ganz normales Thema, sie begleiten uns in unserem Alltag. Doch es gibt eben immer noch Menschen, für die ist es abartig und nicht normal, wenn eine Frau eine Frau oder ein Mann einen Mann liebt. Doch was ist Gleichgeschlechtliche Liebe und wie merke ich ob mein Kind homosexuell ist?

Das normale Bild einer Beziehung ist eigentlich eine Liebe zwischen Mann und Frau. Sämtliche Erziehung, die ein Kind genießt, zielt darauf ab, alle Signale sind darauf ausgerichtet.
Homosexualität hingegen bezeichnet die Hinwendung zum gleichen Geschlecht. Und eben diese Lebensform bereitet noch immer einigen Menschen ziemliches Unbehagen, Es führt zu Unverständnis und abfälligen Bemerkungen. Sexualität zwischen Männern und Frauen ist eben für viel unvorstellbar.

(Bildquelle: Pixabay)

Für Eltern ist es schwer, wenn sich ein Kind als schwul oder lesbisch ihnen gegenüber outet. Sie sind dann zumeist enttäuscht, denn immerhin müssen sie sich von ihren Wunschvorstellungen verabschieden. Sie beginnen zu zweifeln ob sie wirklich alles richtig gemacht haben. Dabei ist es kein Fehler, wenn man sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Und dennoch quälen sich Eltern, manche wenden sich sogar von ihren Kindern ab. Dabei wird ein Kind nicht von jetzt auf gleich homosexuell, es ist es immer schon von Geburt an. Somit sind Eltern auch nicht verantwortlich dafür wen ihr Kind liebt.

Homosexualität ist auch keine Krankheit. Es ist eine besondere Prägung eines Menschen. Sie wird auch nicht übertragen, was heißen soll, selbst wenn der Freund des Sohnes oder die Freundin der Tochter homosexuell ist, muss es das eigene Kind nicht auch werden.
Die Ausrichtung der eigenen Sexualität klärt sich beim heranwachsenden Kind langsam. Es gibt auch keine allgemeinen Anzeichen dafür. Es ist schon wichtig das Eltern einen guten Draht zu ihren Kindern haben, dann bemerkt man vielleicht, wenn ein Jugendlicher verunsichert ist oder sich zurückzieht. Da dies aber auch so zur Pubertät dazugehört ist dies nicht allgemein gültig.

Man unterscheidet zwei Phasen beim „Coming-out“:
Zum einen das „innere Coming-out“. Hier wird sich der Betroffene der Homosexualität bewusst. Er erkennt sie für sich selbst an.
Und zum anderen das „äußere Coming-out“. Hier teilt sich der Betroffene schrittweise der Öffentlichkeit mit.

(Bildquelle: Pixabay)

Die Erkenntnis, dass man schwul oder lesbisch ist, kann Jugendlichen oder jungen Menschen große Angst machen. Es lastet ein gewisser Erwartungsdruck auf ihnen, das soziale Umfeld will es anders, also muss es auch anders sein.
Wenn man als Eltern erfährt das eigene Kind ist homosexuell, dann beweist das Kind das es großes Vertrauen zu den Eltern hat. Eltern sollten ihrem Kind dann zeigen das sie es trotzdem annehmen, dass sie es unterstützen und weiterhin genauso lieben wie vorher.

Leider aber leiden lesbische und schwule Kinder noch immer unter Diskriminierungen. Sie haben eine erhöhte Suizidrate, leiden vermehrt an Essstörungen oder auch Depressionen. Oftmals hilft dann der Gang zu einem Therapeuten oder auch einem Sexualberater. Für Eltern können Erziehungs- oder auch Familiengberatungsstellen Anlaufstellen sein. Ängste sollten gemeinsam abgebaut werden, nur dann ist auch Akzeptanz da.

Wichtig für Eltern ist auch, sich nicht von Vorurteilen oder auch Klischees verunsichern zu lassen. Viel mehr sollte man das Kind unterstützen Kontakte zu knüpfen. Auch sollte man miteinander reden, Vertrauen aufbauen und dann auch halten. Und man sollte es als Eltern nicht in die Welt hinausschreien bzw. das eigene Kind dazu drängen es selbst bekanntzugeben. Das machen Kinder/Jugendliche von ganz alleine, wenn sie selbst bereit dazu sind.

(Informationsquellen: www.elternimnetz.de ; www.wikipedia.de)

Auch in der Dilogie „SAMe Love“ von Nadine Roth spielt Homosexualität eine sehr große Rolle.
Bereits im ersten Band ist es Sam, die plötzlich damit konfrontiert wird, sich in ein Mädchen, Romy, verliebt zu haben. Eigentlich war ihr Weg vorbestimmt, es war klar, sie würde heiraten und mal Kinder haben. Dann aber tauchte Romy auf und alles veränderte sich.
In der Dilogie zeigt die Autorin auch auf, wie Sams Eltern reagieren und wie das Umfeld der Mädchen damit klarkommt. Ihr Weg ist steinig, sie müssen Hindernisse überwinden, Klippen umschiffen und vor allem Sam muss sich klarwerden, was sie wirklich will.
Die Geschichte der beiden Mädchen beginnt in „SAMe Love: Nur mit dir“ und findet ihre Fortsetzung in „SAMe Love: Immer noch du“. Ich kann euch die Dilogie wirklich wärmstens empfehlen, lest sie, ihr werdet es nicht bereuen!


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