Gelesen: “Liebe ist wie ein Rocksong” von Teresa Sporrer

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1777 KB
Verlag: Impress (4. April 2019)
Seitenzahl der Printausgabe: 314 Seiten
Sprache: Deutsch

**Rockstar-Romance zum Dahinschmelzen**
Sex, Drugs & Rock’n’Roll – ein Motto, das die 18-jährige Musikstudentin Taylor in vollen Zügen lebt. Schließlich ist ihr Weg als Tochter zweier weltberühmter Rockstars quasi schon vorherbestimmt. Oder nicht? Talyor wechselt von einer Band in die nächste, aber aus ihr unerfindlichen Gründen lösen die rhythmischen Beats der Musik nicht gerade Hochgefühle in ihr aus. Selbst ihr Studium erscheint Taylor alles andere als erfüllend. Dafür schlägt ihr verräterisches Herz ausgerechnet bei Ezra O’Callaghan schneller, einem Büchernerd, der mit Musik herzlich wenig am Hut hat…
(Quelle: Impress)

Bereits mit ihrer „Rockstar“-Reihe konnte mich Teresa Sporrer wirklich gut unterhalten. Jetzt stand mit „Liebe ist wie ein Rocksong“ der nächste Roman aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.

Die Charaktere in dieser Geschichte hier sind die zweite Generation der Rockstars. Mir gefielen dir Charaktere sehr gut, sie sind alle vorstellbar und glaubhaft ausgearbeitet und dann ins Geschehen integriert.
Ezra und Taylor sind hier die Protagonisten. Zwischen ihnen liegt doch ein recht großer Altersunterschied, was alles ein wenig schwierig macht. Besonders Taylor tut sich hier echt schwer damit. Sie steht ihrer Mutter Zoey in nichts nach. Sie ist leicht verrückt und durchgedreht, es passt aber eben auch zu ihr, macht sie authentisch.
Ezra wirkte ein wenig geheimnisvoll und unnahbar auf mich. Dazu kommt ja auch das man als Leser keine Chance bekommt in seine Gedanken und Gefühle zu schauen, er blieb mir doch irgendwie ein wenig fremd.

Auch die Nebenfiguren sind der Autorin hier ganz eindeutig sehr gut gelungen. Es gibt ja zudem auch ein Wiedersehen mit den Charakteren der Reihe, man kann sie als Leser also auch noch ein wenig weiterverfolgen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Als Leser kommt man wunderbar ins Geschehen hinein und kann dann auch ohne Probleme folgen sowie alles auch gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Taylor. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die, so empfand ich es auf jeden Fall, gut passt. Man lernt Taylor so noch besser kennen und bekommt einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihr.
Die Handling selbst kann unabhängig der Reihe gelesen werden. Es sind immerhin die Kinder der ehemaligen Protagonisten, die hier ihre Geschichte bekommen haben. Mir gefiel dies sehr gut, ich empfand diese Geschichte hier wieder schön emotional, es gibt Höhen und Tiefen, einiges an Hin und Her. Mir war es aber manches Mal doch ein wenig zu viel des Guten, das ist aber nur mein persönliches Empfinden.

Das Ende ist dann wirklich schön. Mir gefiel es, es schließt diese Geschichte hier sehr gut ab und macht am Ende auch alles schön rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Liebe ist wie ein Rocksong“ von Teresa Sporrer ein Roman, der mich wieder ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!