Gelesen: “Das wilde Herz des Westens” von Alexandra Fischer

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4410 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 502 Seiten
Sprache: Deutsch

Baltimore, 1865:
Die junge Phoebe Ann Harrington träumt seit ihrer Kindheit davon, einen Cowboy zu heiraten. Mit dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs sieht sie endlich ihre Chance gekommen und antwortet auf eine Heiratsannonce. Gemeinsam mit ihrer Freundin Briana Magee reist sie nach Missouri, um einen Fremden zu ehelichen. Was sie nicht weiß, ist, dass ihr Bräutigam Silas Kennedy und sein Bruder Jesse gesuchte Banditen sind. Und so beginnt ein langer Weg quer durch die Prärie, auf dem alle Beteiligten nicht nur an ihre körperlichen Grenzen geraten, sondern auch ihren Geheimnissen auf die Spur kommen. Denn nicht nur die Kennedy Brüder haben etwas zu verbergen, sondern auch Phoebes Freundin Briana, die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird und damit alle in Gefahr bringt.
(Quelle: Amazon)

Von der Autorin Alexandra Fischer hatte ich bereits etwas gelesen. Nun war „Das wilde Herz des Westens“ an der Reihe und ich war so neugierig auf die Geschichte hinter diesem Cover. Dies hat mich sehr angesprochen und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Daher habe ich dann auch schnellstmöglich mit dem Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ich als Leser konnte sie mir vorstellen und auch die Handlungen waren für mich gut nachzuvollziehen.
Die beiden Frauen Briana Und Phoebe könnten unterschiedlicher nicht sein. Briana ist eher jemand der anpackt. Sie scheut sich nicht davor und sie lernt das Land recht gut kennen und dann auch lieben. Phoebe hingegen träumt sehr gerne. Sie lässt andere machen.
Diese Gegensätze sind spannend zu verfolgen, man will als Leser wissen wie es beiden Frauen weiterhin ergeht. Vor allem auch weil beide sich auch merklich entwickeln und diese Entwicklungen sind wirklich auch nachvollziehbar ausgearbeitet.

Neben den beiden Frauen tauchen hier noch einige verschiedene andere Charaktere auf. Jeder fügt sich auf ganz eigene Art ins Geschehen ein. So lernt man als Leser auch Silas und Jesse gut kennen. Und auch Mary und Frank. Sie alle wirkten auf mich authentisch und sehr vielsichtig gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und wirklich richtig gut zu lesen. An Anfang habe ich vielleicht ein paar Seiten gebraucht um wirklich anzukommen, dies tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen. Somit wird sie vielsichtig und auch komplex, man kann als Leser aber zu jeder Zeit wirklich gut folgen und auch alles verstehen.
Die Handlung selbst ist eine Mischung aus Liebegeschichte gepaart mit allerlei historischen Fakten. So findet man sich als Leser in der Zeit der Pioniere wieder, als diese durch die USA reisten und man wird Zeuge der Gefahren, denen sie ausgesetzt sind. Hier hat die Autorin wirklich gut recherchiert und alles zusammen zu einem stimmigen Ganzen ins Geschehen integriert. Ja und die Gefühle und Emotionen, sowie die eingebrachte Spannung machen dann alles rund und geben der Handlung hier das gewisse Etwas.

Das Ende empfand ich dann als spannend und wirklich gut gemacht. Es ist in meinen Augen wirklich gut gewählt, es macht alles rund, auch wenn es nicht ganz abschließend ist.

Insgesamt gesagt ist „Das wilde Herz des Westens“ von Alexandra Fischer ein Roman, der mich wirklich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete facettenreiche Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und emotional empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich wirklich auch überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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