Gelesen: “Das Haus der Sehnsucht” von Romina Gold

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3860 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 297 Seiten
Verlag: FeuerWerke Verlag (8. Mai 2019)
Sprache: Deutsch

Eine verbotene Liebe, ein romantisches Haus am See und der Beginn eines neuen Lebens.
Michelle und Alexander lieben sich. Und doch dürfen sie nicht zusammen sein, denn Alexander ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. In ihrem Liebeskummer zieht sich Michelle in ein idyllisch gelegenes Haus am Pleasant Lake zurück. Dort trifft sie auf den sympathischen Matt, der wieder Freude in ihr Leben bringt. Doch so sehr sie es auch versucht, sie kann Alexander nicht vergessen. Erst ein schockierender Schicksalsschlag bringt sie dazu, ihre Lebensplanung erneut zu überdenken…
(Quelle: FeuerWerke Verlag)

Von der Autorin Romina Gold habe ich bereits einige Romane gelesen und diese konnten mich auch immer gut unterhalten. Jetzt durfte ich auch ihr neuestes Werk „Das Haus der Sehnsucht“ lesen und entsprechend war ich natürlich gespannt auf die Geschichte hier.
Das Cover wirkte auf mich sehr ansprechend und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Daher habe ich nach dem Laden auch flott mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und die Handlungen auch nachvollziehen.
Michelle ist erfolgreich als Schriftstellerin. Dabei lebt sie zurückgezogen, der ganze Trubel rund um sie ist ihr nicht geheuer. Ich habe mir Michelle sehr gut vorstellen können, auf mich wirkte sie lebendig beschrieben.

Genauso empfand ich auch Alexander, Matthew und Clare als sehr gut beschrieben. Jeder von ihnen hat Ecken und Kanten, die sie realistisch und glaubhaft machten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und richtig gut zu lesen. Man kommt als Leser sehr gut durch die Geschichte hindurch, kann problemlos folgen und auch alles sehr gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen insgesamt 4 Personen. Für alle hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet, so dass man zwar immer eine gewisse Distanz zum Geschehen wahrt, so aber auch niemals den Überblick verliert.
Die Handlung konnte mich sehr schnell packen. Ich wurde mit jedem Wort mehr ins Geschehen hineingezogen und wollte am Ende unbedingt auch immer wissen wie es weitergeht. Die Autorin versteht es hier gekonnt Liebe mit Spannung und Drama zu kombinieren. Außerdem greift sie Autorin ein doch sehr ernstes Thema auf, Depression. Es ist nicht unbedingt ein leichtes Thema, ich persönlich finde es aber sehr gut in der Geschichte integriert.

Das Ende ist das in meinen Augen sehr gut gelungen. Es passt zur erzählten Geschichte, macht diese rund und schließt sie wirklich perfekt ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Haus der Sehnsucht“ von Romina Gold ein Roman, der mich ganz für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete glaubhafte Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als gefühlvoll, dramatisch und auch spannend empfunden habe und in der die Autorin auch auf ein ernsteres Thema eingeht, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Das Haus der Sehnsucht” von Romina Gold“

  1. Herzlichen Dank, liebe Manja, für diese schöne Rezension. Es freut mich, dass ich dich mit meinem Roman gut unterhalten konnte.

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