Gelesen: “Paradies der Verlorenen” von Alexis Snow und Beatrice Jacoby

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1583 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 279 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag (28. März 2019)
Sprache: Deutsch

Wenn Himmel und Erde aus dem Gleichgewicht geraten – wie weit würdest du gehen, um deine Heimat zu retten?
Gwendolyn liebt ihr Leben mit Freunden, Familie, Ehrenamt und Studium in München genauso, wie es ist. Alles scheint perfekt, bis sich die Schatten um sie herum erheben und ein Eigenleben entwickeln. Eine mysteriöse Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, bittet sie um Hilfe, um die ewige Dunkelheit aus dem Garten Eden zu bannen, die sich ebenfalls nach der Erde ausstreckt.
Um ihre Heimat und alle, die sie liebt, zu retten, muss Gwendolyn auf die Worte der Schatten vertrauen. Doch was, wenn das bedeutet, sich selbst verraten zu müssen? Ist sie dieser Aufgabe gewachsen, auch wenn sie sich dafür selbst aufgeben muss?
Beatrice Jacoby und Alexis Snow erzählen eine Geschichte über Magie, Engel, Liebe, innere Zerrissenheit und eine tiefe Freundschaft – tritt ein ins “Paradies der Verlorenen”.
(Quelle: Papierverzierer Verlag)

Sowohl Alexis Snow als auch Beatrice Jacoby waren mir schon zwei bekannte Autorinnen. Umso gespannter war ich daher auf ihr gemeinschaftliches Werk „Paradies der Verlorenen“.
Das Cover hat mich angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere haben die beiden Autorinnen gut ausgearbeitet. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen und auch die Handlungen sind nachvollziehbar.
Gwen wirkte auf Anhieb wirklich sympathisch. Sie wirkt irgendwie total tough, geht sie doch wirklich gut mit ihr fremden Situationen um. Sie entwickelt sich im Handlungsverlauf nachvollziehbar weiter.
Dann erwartet den Leser noch Aurora. Auch sie ist eine tolle junge Frau, allerdings auch sehr gegenteilig Gwen gegenüber. Doch eben diese Unterschiede machen Aurora interessant und facettenreich.

Neben den Protagonistinnen gibt es hier noch Nebencharaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Sie alle zusammen sind eine gute Mischung.

Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr gut zu lesen. Ich bin flüssig und leicht durch die Seiten der Geschichte gekommen, konnte auch sehr gut folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus zwei Sichtweisen. Zum einen ist es die Perspektive von Gwendolyn und dann erwartet den Leser hier die Perspektive von Aurora. Somit gibt es einiges aus verschiedenen Sichten zu erfahren, mir gefiel dies sehr gut, denn so wird das Geschehen umfangreich und vielsichtig.
Die Handlung selbst empfand ich als wirklich gut gemacht. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut. Den Leser erwartet hier eine Fantasygeschichte, die viel Spannung mitbringt. Aber auch die Gefühle und Emotionen kommen nicht zu kurz, eher im Gegenteil. Die Mischung ist gut gelungen.

Das Ende ist dann doch ziemlich gemein. Es ist schon ein Cliffhanger, der hier am Ende des Buches wartet. Ich hoffe nun wirklich das eine Fortsetzung folgen wird. So kann man es nicht stehen lassen.

Insgesamt gesagt ist „Paradies der Verlorenen“ von Alexis Snow und Beatrice Jacoby ein gut gemachter Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Gut gezeichnete interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr guter Stil der Autorinnen und eine Handlung, die sowohl mit Spannung aber eben auch mit Emotionen und Gefühlen daherkommt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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