Gelesen: “Tausend kleine Lügen” von Liane Moriarty

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2263 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 497 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Entertainment) (25. August 2017)
Sprache: Deutsch

Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Sie hat es seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und hat das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der wunderschönen Celeste. Doch plötzlich geraten die drei Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen.
Als dann bei einem Elternschulfest ein Mann tödlich verunglückt, stellt sich die Frage: War es ein Unfall oder Mord?
(Quelle: Bastei Lübbe)

Von der Autorin Liane Moriarty kannte ich bisher noch keinen Roman. Daher war ich auch sehr neugierig auf „Tausend kleine Lügen“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel mir ganz gut, es macht neugierig auf die Geschichte dahinter. Der Klappentext ist okay, wobei ich aber der Meinung bin er verrät etwas zu viel. Trotzdem aber habe ich nach dem Laden flott mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere dieses Buches hier sind der Autorin gut gelungen. Als Leser kann man sie sich vorstellen und auch die Handlungen sind nachvollziehbar.
Die Protagonistin ist hier ganz klar Jane. Sie tat mir ehrlich leid, denn sowohl sie als auch ihr Sohn mussten schon viele grausame Dinge durchleben. Diese Dinge kommen erst nach und nach wirklich ans Licht, setzen sich so wie ein Puzzle langsam zusammen.

Weiterhin lernt man als Leser noch Celeste und Madeline kennen. Celeste ist Jane sehr ähnlich, sie ist ebenso eher zurückhaltend und auch ihr Leben ist nicht unbedingt einfach.
Madeline hingegen wirkte auf mich eher auffallend und sie setzt sich sehr für Jane und Celeste ein.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und lässt sich entsprechend gut lesen. Man kommt als Leser sehr gut ins Geschehen hinein und kann dann ohne Probleme gut folgen und auch alles nachvollziehen.
Die Handlung selbst beginnt etwas verwirrend. Man muss sich zunächst zurechtfinden, da es zwischendrin auch immer wieder Passagen in der Zukunft gibt. Hat man dann aber einmal einen wirklichen Zugang gefunden kommt man sehr gut voran.
Das Geschehen ist wirklich gut und spannend gemacht. Es gibt einige Geheimnisse, die hier gelöst werden müssen. Als Leser will man immer wieder wissen wie es weitergeht.
Die Autorin hat hier gut Themen wie Mobbing, häusliche Gewalt und auch die Familie miteinander verknüpft. Dies macht das Geschehen hier sehr realistisch und glaubhaft.

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, löst alles gut auf und macht das Buch dann auch rund.

Letztlich gesagt ist „Tausend kleine Lügen“ von Liane Moriarty ein sehr guter Roman der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und realistisch empfunden habe, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.