Gelesen: “Playing (Playing-Serie 1)” von Katrin Bongard

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2973 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 254 Seiten
Verlag: Red Bug Books (13. Mai 2019)
Sprache: Deutsch

Musik was my first love
Nach einer schmerzhaften Trennung will Kate sich ganz auf ihre Bewerbung an der Kunsthochschule konzentrieren.
Auf Wohnungssuche landet sie in dem Loft einer Boyband. Vielleicht nicht der beste Ort, um über eine Trennung wegzukommen?
Doch die Jungs erweisen sich als freundlich, professionell und hilfreich. Besonders mit dem Bandleader Ansgar verbindet Kate eine Menge. Nicht nur die Liebe zur Kunst, sondern auch ein tieferes Verständnis für Musik.
Zu dumm, dass sie bei ihrem Einzug einen Vertrag unterschrieben hat, der eine enge Beziehung zu den Musikern verbietet. Aber Kate war noch nie sehr gut darin, sich an Regeln zu halten …
(Quelle: Red Bug Books)

Ich habe schon Romane von Katrin Bongard gelesen und bisher war ich auch immer gut überzeugt davon. Nach langer Zeit stand nun „Playing“ auf meinem Leseplan. Dies ist der erste Band der „Playing-Serie“ und ich war schon gespannt auf die Geschichte.
Das Cover ist recht einfach gehalten, so ganz meins ist es allerdings nicht. Und der Klappentext klang wirklich gut. Daher habe ich das eBook auch recht flott gelesen.

Die Charaktere der Geschichte hier sind der Autorin ganz gut gelungen. Man kann sie sich als Leser vorstellen, kann die Handlungen an sich gut nachvollziehen.
Kate ist eine tolle Protagonistin. Man lernt sie als Leser gut kennen und schließt sie auch richtig ins Herz. Mir persönlich gefiel ihre bodenständige Art sehr gut, sie ist tough aber ihre Vergangenheit hat auch Spuren bei ihr hinterlassen.
Dann taucht hier ein Bodyguard auf, der eine wichtige Rolle spielt. Er ist Dreh- und Angelpunkt, stellt quasi die Basis dar.
Und es gibt die Band. Die Jungs sind alle richtig toll, sehr facettenreich und auch unterschiedlich. Doch gerade das fasziniert hier.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach, leicht und locker. Man kommt so auch gut durch die Geschichte hindurch, es ist alles zu verstehen gewesen.
Die Handlung hat es mir zugegeben nicht ganz einfach gemacht. Ich brauchte doch etwas Zeit um wirklich anzukommen.. Dann aber war ich wirklich drin und kann dann auch gut folgen. Es ist in meinen Augen ein typischer New Adult, er kommt aber eben ohne Erotik oder auch viel Drama aus. Es ist eine Mischung aus Musik und dem normalen Leben. Das kann die Autorin sehr gut, sie braucht dies in ihren Geschichten auch gar nicht. Das Leben selbst hat genug zu bieten.

Das Ende ist mir persönlich doch zu offen. Man hängt als Leser in der Luft, wird aus dem Geschehen gerissen und kann nur auf Teil 2 hoffen und darauf wie es dann dort weitergeht.
Insgesamt gesagt ist „Playing“ von Katrin Bongard ein sehr guter Auftakt der Serie, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die aus Musik, Kreativität und eben den typischen New Adult Elementen besteht, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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