Gelesen: “Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit (Troll-Chroniken 1)” von Felicity Green

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 781 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 358 Seiten
Sprache: Deutsch

Als Alannah in die Klinik für aggressive Jugendliche auf einer einsamen Shetland-Insel eingewiesen wird, glaubt sie, endlich Hilfe und Freunde gefunden zu haben. Ja, im charismatischen Nic vielleicht sogar mehr als einen Freund.
Bis sich herausstellt, dass man Alannah dort nicht behandeln, sondern das aus ihr machen will, vor dem sie sich am meisten fürchtet: das blutrünstige, unkontrollierbare Tier in ihr, den Berserker.
Nic und ihre neuen Freunde wissen die schreckliche Wahrheit längst: Das Ende der Menschheit und die Rückkehr der Trollwesen stehen bevor. Alannah wurde zur Tierkriegerin herangezüchtet, um auserwählte Magier im Kampf gegen die Wesen zu beschützen.
Doch die Zeit der Menschheit läuft ab. Können Auserwählte und Tierkrieger versuchen, die Apokalypse abzuwenden? Alannah ringt noch dazu mit einer düsteren Ahnung: Sie hat weniger mit den Auserwählten wie Nic gemein, sondern mehr mit den schrecklichen Kreaturen, die bei der zweiten Ragnarök aus der Erde kriechen werden.
(Quelle: Amazon)

Von Felicity Green habe ich bereits etwas anderes gelesen. Umso gespannter war ich nun auf „Die Tierkriegerin und das Ende der Welt“. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der „Troll-Chroniken“.
Das Cover empfand ich als wirklich sehr ansprechend und der Klappentext hat mich echt neugierig gemacht. Daher habe ich auch schnellstmöglich mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier sind an und für sich gut ausgearbeitet. Wobei dies aber nicht für alle gilt. Hauptsächlich ist es die Protagonistin Alannah, die durch Stärke glänzen kann. Allerdings kann sie ihre Emotionen nicht ganz kontrollieren. Zudem lässt sie sich nicht wirklich was gefallen, sie sagt was sie denkt und hinterfragt auch die Dinge um sich herum.

Von den Nebenfiguren war ich dann aber doch ziemlich enttäuscht. Es gibt hier einige, die jedoch recht blass und im Hintergrund bleiben. Da muss man abwarten was in den Folgebänden noch alles ans Licht kommt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Ich bin sehr flüssig durch diese Geschichte hier gekommen, konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Alannah. Dadurch lernt man sie noch um Einiges besser kennen und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Die Handlung dieses Auftakts hier hat mich wirklich gut gepackt. Es kommt hier definitiv Spannung auf, der Leser wird vollkommen in den Bann der Geschichte gezogen. Immer wieder tauchen zudem auch Wendungen auf, die man so nicht unbedingt erwartet.
Ins Geschehen eingebaut sind auch einige sehr fantastische Elemente sowie Elemente der nordischen Mythologie. Es fügt sich hier alles sehr gut zu einem stimmigen Ganzen zusammen.

Das Ende empfand ich als recht offen. Ein paar Fragen werden zwar beantwortet, es gibt aber noch immer einiges, was in Band 2 geklärt werden sollte.

Insgesamt gesagt ist „Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit“ von Felicity Green ein sehr guter Auftakt der „Troll-Chroniken“.
Charaktere, von denen vor allem die Protagonistin glänzen kann, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

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