[Werbung] Die Neidfalle – #bleibdu

Jeder von uns hat es bestimmt schon einmal erlebt … man ist unterwegs und sieht jemanden, der etwas hat, was man selbst gerne hätte. Oder aber im Bekannten- / Freundeskreis hat jemand ein Kleidungsstück oder er erlebt etwas, das man selbst auch gerne erleben möchte. Dann ist man neidisch auf denjenigen. Und wenn man nichts dagegen tut, dann ist man schnell gefangen … in der Neidfalle.

Zuerst einmal sollten wir uns Neid genauer anschauen. Es gibt zwei Arten von Neid:
Den konstruktiven Neid
Hierbei verspürt die neidende Person den Wunsch, selbst Güter / Dinge / Erlebnisse zu erlangen, um die man die beneidete Person beneidet.
Den destruktiven Neid
Hier verspürt die neidende Person den Wunsch, dass die beneidete Person die Güter verliert, um die sie beneidet wird. Es kann aber auch sein das der Neidende den Wunsch entwickelt, das die beneidete Person Schaden nimmt.

Ein Schwein mit Horn und dem Herz am rechten Fleck!
In Wichtelstadt bekommt jedes Kind zum 10. Geburtstag ein Fabelwesen. Auch Emmis Fabeltag steht vor der Tür, und sie ist sich ganz sicher: Sie wird ein Einhorn bekommen. Ein anmutiges, zartes Einhorn. Aber was kommt durch den Zaubernebel gehopst? Ein Einschwein! Emmi kann sich kein Fabelwesen denken, das unmagischer ist als dieser rosa Klops.
Dummerweise weiß schon die halbe Schule, dass Emmi sich ein Einhorn wünscht und da ist so ein Einschwein natürlich das Allerletzte, was sie jetzt gebrauchen kann. Aber da ahnt Emmi ja noch nicht, dass Einschwein einfach einmalig ist!

(Oetinger)

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In unserer Gesellschaft steht der destruktive Neid, auch Missgunst genannt, im Vordergrund. Daher wird Neid auch als negativ angesehen. Der destruktive Neid wird auch eher als moralisch und ethisch verwerflich angesehen.

Konstruktiver Neid hingegen gilt als neutrale Emotion. Wenn man sich diesen eingesteht zeigt es wahre innere Größe.

Neid entsteht fast immer im Vergleich mit anderen. Man sieht andere haben etwas, dass man selbst gerne hätte. Man hat also selbst einen Mangel, fühlt sich eher benachteiligt.

Wenn man sich beispielsweise die Fanszene anschaut, in der ich mich seit nunmehr 1 Jahr bewege, dann kann ich euch sagen, hier sind sehr viele Neider unterwegs. Es geht um Fotos oder auch um eine Idee, die einige hatten und die umgesetzt wurde. Hier wurde immer wieder dagegen gesprochen, es wurde nach einem Haken gesucht, der die Umsetzung in Frage stellte.
Wenn jemand ein Foto bekommen hat, ein anderer an selber Stelle aber leer ausgegangen ist, dann wird schlecht über den geredet, der ein Foto hat.

Als Carolyn Lessing neu an die Adam’s High kommt, sind zunächst alle angetan. Die Lehrer von ihrer Intelligenz, die Mädchen von ihrem Stil und die Jungs von ihrer Schönheit. Doch dann verliebt sie sich in den falschen Jungen, und dessen Ex-Freundin startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Nach und nach kippt die Stimmung, bis die öffentliche Demütigung aus dem Ruder läuft und in einer Katastrophe mündet, nach der nichts mehr so ist wie es war.

(Droemer)

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Das zeigt auch destruktiver Neid führt zu Mobbing. Man missgönnt jemanden etwas, redet schlecht über denjenigen, erfindet vielleicht sogar Lügen über ihn. Hierbei kann man beobachten, die meisten Neider gibt es im Freundes- bzw. Bekanntenkreis. Das ist verständlich denn hier kennt man sich gut und es fällt direkt auf, wenn jemand etwas Neues, etwas Beneidenswertes hat.

Und ehe man sich dann versieht verspürt man immer wieder Neid, man landet regelrecht in der Neidfalle.
Wie aber kommt man da wieder raus? Wie hält man sich dieses Monster vom Leib, wie wird man es wieder los?

Wichtig ist, stehe dazu neidisch zu sein
Man sollte offensiv damit umgehen, sich nicht damit quälen. Es ist okay Neid zu empfinden, man kann den Neid als Herausforderung empfinden, aus ihm lernen.

Man sollte das Gefühl hinterfragen
Warum beneidet man jemanden? Will man so leben wie er? Wäre man dann zufriedener / glücklicher? Oder ist es der Job den man selbst gerne hätte? Wie kann man selbst dahinkommen?
Klar es tut oftmals weh, ist quälend, wenn man etwas kritisch hinterfragt. Doch nur so kann man selbst etwas ändern, einen anderen Weg gehen.

Man sollte Neid / Missgunst vermeiden
Der Wunsch etwas zu haben, was andere haben, ist vollkommen okay. Dieser Wunsch aber sollte nicht aggressiv werden, man sollte sich nicht wünschen einen anderen zu zerstören bzw. ihm wehzutun. Lieber sollte man es als eigene Herausforderung ansehen, etwas das einen selbst motiviert.

Man sollte genau hinsehen
Meist sieht man nur den Erfolg, den man beneidet. Aber wie es dazu gekommen ist, das übersieht man. Dabei ist gerade dies ebenso wichtig und man sollte es eher honorieren.

Auf die eigenen Stärken konzentrieren
Wenn man seine eigene Fähigkeiten kennt und diese schätzt, ist man weniger anfällig für Neid. Oftmals vergisst man diese oder aber vielleicht erkennt man sie auch nicht auf Anhieb. Dann aber können Freunde oder Familie helfen sie herauszufinden.

Dankbar sein
Wenn man dankbar ist, dann schlägt man einen guten Weg ein, um Erfolg und Zufriedenheit zu erlangen.

(Informationsquellen: Wikipedia ; Karrierebibel.de)

Über zwei Millionen Menschen sind in Deutschland von Mobbing betroffen – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in sozialen Medien. Psychotherapeut und Mobbing-Experte Dr. Holger Wyrwa erläutert, warum es jeden treffen kann, aus welchen Gründen jemand zum Mobber wird und was man dagegen tun kann. Denn wer die Hintergründe versteht, kann aktiv gegen Mobbing vorgehen. Darüber hinaus liefert Wyrwa ganz konkrete Strategien, die Betroffenen helfen, Blockaden im Kopf zu lösen und sich selbst zu verteidigen. Ein Thema, das uns alle angeht!

(Goldmann Verlag)

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Meine Rezension

Meine Inspiration zu diesem Beitrag habe ich unter anderem in den Büchern „Emmi und Einschwein: Einhorn kann jeder!“ von Anna Böhm, „Die Neue“ von Sarah Bannan und „Mobbing – nicht mit mir!: Warum es jeden treffen kann – Wie man sich wehrt – Mit Cybermobbing“ von Dr. Holger Wyrwa gefunden.

Besonders im Kinderbuch von Nicole Böhm und im Roman von Sarah Bannan spielt Neid eine ziemlich große Rolle. Ist es bei „Emmi und Einschwein“ das Fabelwesen, welches jedes Kind im Alter von 10 Jahren bekommt, das Neid hervorruft, so ist es in Sarah Bannans Roman eine neue Schülerin, die genau betrachtet wird. Als sich herausstellt das sie etwas besser kann als andere an der Schule, wird sie beneidet, gemobbt und schief angesehen.

Das Sachbuch von Dr. Holger Wyrwa hingegen zeigt auch Auswege auf, wie man Mobbing und auch Neid/Missgunst hinter sich lassen kann, wie man sich wehrt.

In jedem Fall sollte man doch genau nachdenken bevor man jemanden beneidet. Lieber sollte man an sich selbst etwas ändern anstatt anderen etwas nicht zu gönnen.