Gelesen: “Nebula Rising: Code Red” von Thariot

Taschenbuch: 477 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (10. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1981605479
ISBN-13: 978-1981605477

Hard Science Fiction
A.D. 4424 Nebula System
Weißt du wer du wirklich bist? Weißt du was in dir steckt? Kennst du deine Bestimmung und ist dir klar wer dich alles töten will?
Nebula weiß nichts davon. Sie ist nur ein kleines Mädchen, wenige Stunden alt, dass sich weigert zu sterben.
Aber sie trug den Namen ihrer Welt nicht zufällig.
Nebula Rising
A.D. 4343 Draconis System
81 Jahre zuvor. Die Zeiten sind kompliziert. Auf den alten Welten der Corporation leben 30 Milliarden Menschen.
Das Universum ist ein Dorf. Wurmlöcher transportieren Informationen, aber keine Materie. Raumschiffe brauchen Jahre um zwischen den Welten zu reisen.
Felicitas ist Polizistin, sie ermittelt in einem Mordfall. Das Opfer, eine der reichsten Personen der Stadt, öffnet ihr die Tür in eine andere Welt.
Eine virtuelle Welt. Die Erde gibt es nicht mehr, weswegen ihre virtuelle Kopie nicht weniger erfolgreich ist.
A.D. 4424 New York
Gegenwart. Kono ist kein Mensch. Sie ist besser. Sie ist eine KI und lebt auf der Erde.
Das Netzwerk der Corporation ist der Mittelpunkt aller Träume. Kono steht vor dem besten Geschäft ihres Lebens.
Sie musste nur ein Kind töten.
(Quelle: Amazon)

Von Thariot kannte ich bisher nur Bücher in Verbindung mit einem anderen Autor. Umso gespannter war ich daher auf „Nebula Rising: Code Red“ aus seiner Feder.
Das Cover hat mich auf Anhieb richtig angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich auch direkt nach Erhalt des Buches mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere hat der Autor sehr gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen gesetzt. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren immer nachvollziehbar.
Insgesamt fiebert man mit 3 Charakteren mit. So lernt man Nebula kennen, genauso wie Felicitas und auch Kono. Sie sind sehr unterschiedlich und scheinen auch keinerlei Verbindung miteinander zu haben. Sie leben zudem in verschiedenen Zeitebenen, ihre Stränge laufen parallel zueinander.

Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Wenn man hier einmal richtig drin ist in der Geschichte, kann man problemlos und sehr flüssig folgen, alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus den Sichtweisen der Protagonisten. Somit ist man als Leser immer dabei, bekommt einen guten Einblick in alles und es wird sehr abwechslungsreich.
Die Handlung hier hat mir echt gut gefallen. Hier kommt gut Spannung auf, hinzu kommt einiges an Action und auch Humor findet den Weg ins Buch. Mich hat diese Mischung echt gefesselt.
Ich bin ja nicht so der Science-Fiction Leser aber ab und an findet das Genre den Weg auf meinen Leseplan. Da ist Thariot dann wirklich der perfekte Autor für. Durch die verschiedenen Handlungsstränge erfährt man als Leser sehr viel, diese werden kontinuierlich aufeinander zubewegt und am Ende ergeben sie ein stimmiges Ganzes.
Die geschaffene Welt hier ist richtig detailliert beschrieben, sie erwacht vor dem Auge des Leser zum Leben. Sie ist sehr gut durchdacht und dann entsprechend aufgebaut.

Das Ende ist dann ebenso richtig spannend und wirklich gut gemacht. Es schürt zugleich die Neugier des Lesers auf Band 2.

Zusammengefasst gesagt ist „Nebula Rising: Code Red“ von Thariot ein wirklich richtig guter Auftakt der Science-Fiction-Reihe, der mich vollkommen einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil des Autors sowie eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch recht humorvoll empfunden habe, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

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