Gelesen: „Die Bach runter (Hauptkommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Hennig)“ von Uli Aechtner

Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Emons Verlag (21. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740804971
ISBN-13: 978-3740804978

Überleben ist alles!
Schrecklicher Fund eines Wanderschäfers: In der Asche eines niedergebrannten Lagerfeuers hat jemand ein Baby abgelegt. Die Suche nach der Mutter führt Kommissar Christian Bär und seine Dauerfreundin Journalistin Roberta Hennig mitten hinein in die Prepper-Szene. Doch was hat diese Gruppierung, die sich dem Überleben verschrieben hat, mit dem Findelkind zu tun? Zwei Morde später ist Bär der Lösung keinen Schritt näher, dafür aber schwer verliebt – in eine Tatverdächtige. Kann das gut gehen?
(Quelle: Emons Verlag)

Von Uli Aechtner kannte ich bereits einen Krimi, der mich auch wirklich gut gefallen hatte. Nun stand mit „Die Bach runter“ wieder ein Werk von ihr auf meinem Leseplan und ich war wirklich gespannt darauf.
Mich haben sowohl Cover als auch Klappentext angesprochen und so ging es nach Erhalt auch gleich los mit dem Lesen.

Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen gut nachvollziehen.
Die Protagonisten Roberta und Kommissar Bär wirkten auf mich gut ausgearbeitet. Als Leser findet man einen guten Zugang zu ihnen, da hier auch ein bisschen was Privates mit in die Handlung einfließt.
Beide Protagonisten wirkten auf mich realistisch und vor allem menschlich dargestellt, sie machen Fehler, haben Ecken und Kanten. Dadurch fühlt man sich ihnen als Leser näher, kann sich gut in sie hineinversetzen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Ich bin flüssig und leicht durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen.
Die Handlung empfand ich als spannend. Es ist zwar der dritte Fall, in dem Kommissar Bär und die Journalistin Hennig ermitteln, das macht aber beim Lesen nichts aus. Ich kam auch so gut ins Geschehen hinein.
Wie bereits erwähnt geht es spannend zu. Man hat als Leser keine Ahnung wohin die Reise wirklich geht, alles ist ziemlich undurchsichtig. Je weiter man voran kommt desto mehr Fragen bilden sich, auf die man gerne eine Antwort hätte.
In diesem Krimi hier erhält man zusätzlich ein paar gute Einblicke in die sogenannte Prepper-Szene. Diese fand ich interessant und auch gut ins Geschehen integriert.

Das Ende empfand ich dann als stimmig und wirklich gut gemacht. Es werden alle offenen Fragen aufgelöst und der Krimi wird zufriedenstellend abgeschlossen.

Ganz allgemein gesagt ist „Die Bach runter“ von Uli Aechtner ein Krimi, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch vom Thema her interessant empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension „Mordswetter“