Gelesen: „Elyanor: Zwischen Licht und Finsternis“ von Alexandra Stückler-Wede

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1611 KB
Verlag: LOOMLIGHT (18. März 2019)
Seitenzahl der Printausgabe: 536 Seiten
Sprache: Deutsch

Kann Liebe eine uralte Feindschaft überwinden? – Teuflisch gute Romantasy
Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie vor ihm, und zu Recht: Zayden will Lya unbedingt tot sehen und setzt alles daran, ihr das Leben zu nehmen. Sie sind wie Licht und Finsternis– und trotzdem ziehen sie sich auf unerklärliche Weise an. Und eines wird Lya schnell klar – Zayden ist kein gewöhnlicher Mensch.
(Quelle: LOOMLIGHT)

Bisher war mir die Autorin Alexandra Stückler-Wede noch vollkommen unbekannt. Daher war ich auch wirklich gespannt auf „Elyanor: Zwischen Licht und Finsternis“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mir richtig gut gefallen, es hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch flott geladen und dann ging es auch schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich sehr gut gezeichnet und dann ins Geschehen integriert. Ich als Leser konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen waren für mich auch nachvollziehbar.
Lya ist eine echt tolle Protagonistin. Sie sieht gut aus und ist zudem auch sehr schlagfertig. Außerdem ist sie die Tochter des Teufels. Das macht sie besonders, was mir echt gut gefiel. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Lya merklich weiter, was sie nur noch sympathischer macht.
Zayden wirkte geheimnisvoll und recht kühl. Er scheint der typische Bad Boy, mit dem kleinem Geheimnis. Er hat mich echt von sich beeindruckt, seine Art die hat echt was.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich ebenso gut ins Geschehen einfügen. In guter Erinnerung ist mir hier besonders Annie, Lyas beste Freundin, geblieben. Sie ist einfach eine klasse Person.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker zu lesen. Sie beschreibt zudem alles sehr detailliert und vorstellbar, so dass man sich im Geschehen wirklich wohlfühlt.
Die Handlung hat es mir nicht ganz so einfach gemacht. Irgendwie hatte ich gerade zu Beginn das Gefühl alles wiederhole sich. Das hat sich dann aber gegeben und es wurde zunehmend spannender. Die Autorin hat hier eine sehr gut aufgebaute Geschichte entwickelt. Die eingearbeitete Liebesgeschichte empfand ich ein wenig als zu schnell. Das ist aber Geschmackssache, das sieht wohl jeder anders.

Das Ende hat mir dann echt gut gefallen. Auf mich wirkte es stimmig und passend, es schließt alles gut ab und macht das Geschehen dann auch richtig schön rund.

Alles in Allem ist „Elyanor: Zwischen Licht und Finsternis“ von Alexandra Stückler-Wede ein wirklich guter Fantasyroman, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten auch gut für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm zu lesender detaillierter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend empfand, in der sich die Liebesgeschichte aber dennoch ein bisschen zu schnell entwickelt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!