Gelesen: „True Tales 2: Zauber der Spiegel“ von Veronika Rothe

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1981 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (30. Mai 2019)
Sprache: Deutsch

**Vom Zauber der Spiegel und der Liebe**
Endlich hat Holle entdeckt, was hinter dem Zauber steckt, der seit Jahrhunderten ihr Reich aus Schnee und Eis umgibt. Aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt, denn ihr Ursprung reicht tiefer als die dunklen Pfade des magischen Waldes. Es gibt nur noch eine Möglichkeit, das Böse aufzuhalten: Wenn Holle die Menschen retten will, die sie liebt, muss sie sich zuerst ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Aber die Kraft dafür aufzubringen ist schwer. Schließlich scheint der erste und einzige Mann, der Holles Herz je zum Schmelzen brachte, für immer verloren und mit ihm ihre Hoffnung…
(Quelle: Dark Diamonds)

Nachdem ich den ersten Band von „True Tales“ aus der Feder von Veronika Rothe gelesen und für sehr gut befunden hatte musste Band 2 „True Tales: Zauber der Spiegel“ auch unbedingt auf meinem Reader landen.
Das Cover hat mich auch hier wieder total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch direkt mit Lesen begonnen.

Die Charaktere der Handlung waren mir gut bekannt. Die Autorin hat sie auch hier wieder sehr gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen integriert.
Holle ist also wieder dabei, hier aber bekommt man als Leser doch einiges aus ihrer Vergangenheit mit. Immer wieder tauschen Flashbacks auf, diese Erinnerungen bringen viel Licht ins Dunkel.
Weiterhin tauchen hier auch Rora und Snow wieder auf und es gibt eine weitere Schwester, nämlich Milly. Mir gefiel diese Mischung richtig gut, sie sind sehr gut aufeinander abgestimmt.

Vom Schreibstil der Autorin war ich wieder sehr angetan. Sie schreibt flüssig und wirklich gut, ich bin angenehm locker durch die Geschichte gekommen und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung an sich konnte mich wieder rasch packen. Es ist ja Teil 2 der Reihe, daher sollte man Teil 1 vorab gelesen haben damit man hier folgen kann.
Mir gelang der Einstieg sehr gut, es baut sich auch kontinuierlich Spannung auf, die dann gut gehalten werden kann. Mir gefiel es wieder sehr gut wie die Autorin hier Märchen ins Geschehen einbringt.

Das Ende empfand ich dann wieder als gut gemacht. Es passt, auch wenn noch immer einige Fragen offen sind. Da hoffe ich einfach auf Antworten im dritten Teil.

Alles in Allem ist „True Tales 2: Zauber der Spiegel“ von Veronika Rothe ein sehr guter zweiter Teil der Reihe, der mich wieder richtig gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die sich hier wieder sehr gut ins Geschehen einfügen, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch märchenhaft empfunden habe, haben mir wieder sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut lesenswert!

Rezension „Tochter des Schnees (True Tales 1)“