Gelesen: “Zwei in Solo” von Elja Janus

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2806 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 325 Seiten
Verlag: FeuerWerke Verlag (25. Juni 2019)
Sprache: Deutsch

Sie stammen aus zwei Welten, und doch verbindet sie die gleiche Sehnsucht: ganz sie selbst zu sein.
Als Sophie und ihr ehemaliger Schüler Milo nach Jahren wieder aufeinandertreffen, fühlen sie sich sogleich zueinander hingezogen. Dabei sind sie so verschieden – sie, die gelernt hat, jedes Gefühl zu unterdrücken, und er, der in ein Leben voller Gewalt und Machtkämpfe geboren wurde. Als sie bereit sind, sich wirklich aufeinander einzulassen, wird aus Sophie und Milo endlich Solo. Doch ihre kleine Welt ist dem Untergang geweiht, wenn die beiden ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen können…
(Quelle: FeuerWerke Verlag)

Von Elja Janus kannte ich bereits ihr Debüt, das mir schon richtig gut gefallen hatte. Jetzt also durfte ich auch „Zwei in Solo“ aus ihrer Feder lesen und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch auch nach dem Laden flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich.
Sophie und Milo sind hier die Protagonisten. Sie kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten.
Sophie ist Deutschlehrerin und steht mitten im Leben. Sie ist nicht unbedingt perfekt, hat so ihre Ecken und Kanten. Doch genau das macht Sophie in meinen Augen realistisch und glaubhaft. Sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung merklich weiter, was die Autorin richtig gut darstellt.
Milo war einst Sophies Schüler. Nun trifft er wieder auf sie. Er ist ziemlich impulsiv, hat eine schwierige Vergangenheit mit der er fertig werden muss. Auch Milo entwickelt sich nachvollziehbar weiter.
Die beiden zusammen haben mir sehr gut gefallen. Als Leser kann man die Anziehung förmlich spüren. Da ist aber eben auch mehr, was die Autorin richtig gut zum Ausdruck bringt.

Der Schreibstil der Autorin ist so herrlich leicht und flüssig. Ich bin sehr gut durch die Geschichte hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sophie und Milo. Für beide das die Autorin hier die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen ganz wunderbar passt. Man ist den Charakteren so einfach noch viel näher und bekommt einen exklusiven Einblick in die Gedanken und Gefühle beider.
Die Handlung selbst klingt, wenn man sich den Klappentext vornimmt, wie eine normale Liebesgeschichte. Doch es ist so viel mehr, was den Leser hier erwartet. Die Autorin schafft es hier von Anfang einen Spannungsbogen zu erschaffen, der das gesamte Buch über konstant aufrecht erhalten wird. Man kann sich als Leser richtig gut in die Charaktere einfühlen, fiebert mit ihnen mit, fühlt sich so mit ihnen verbunden.
Den Leser erwarteten hier verschiedenste Emotionen, es geht um Zweifel, um Vertrauen und eben auch um viel Liebe. Es passt einfach alles sehr gut zusammen, wirkte stimmig und wirklich gut auf mich.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich empfand es als passend und es schließt die Gesamtgeschichte wirklich gut ab. Der Epilog rundet alles dann wunderbar ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Zwei in Solo“ von Elja Janus ein Roman, der mich von Anfang an für sich gewinnen konnte.
Sehr gut gezeichnet interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, spannend, dramatisch und auch sehr gefühlvoll empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich echt überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension „Immer noch wir“

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.