Gelesen: „Gold und Schatten: Das erste Buch der Götter“ von Kira Licht

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1118 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 545 Seiten
Verlag: Bastei Entertainment / ONE (28. Februar 2019)
Sprache: Deutsch

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…
(Quelle: ONE)

Die Autorin Kira Licht war mir bisher keine Unbekannte, habe ich doch schon Romane aus ihrer Feder gelesen. Umso gespannter war ich daher auch auf den Dilogieauftakt „Gold und Schatten: Das erste Buch der Götter“.
Angesprochen von Cover und Klappentext habe ich nach dem Laden des Buches auch direkt mit Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen integriert. Mir gefielen sie sehr gut und ich konnte mir die Handlungen auch sehr gut vorstellen und verstehen.
Livia mochte ich auf Anhieb total gerne. Sie ist sehr offen, hat einen tollen Humor und Livia ist schlagfertig. Ihre Ecken und Kanten lassen sie menschlich und authentisch wirken.
Maél ist sowas von hach ja, ein Typ zum dahinschmelzen. Er hat mich aber auch immer wieder in den Wahnsinn getrieben mit seinen Antworten. Das hat der Sympathie aber keinen Abbruch getan, eher im Gegenteil.
Die beiden zusammen haben mir sehr gut gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden sind herrlich. Allerdings es ging mir doch etwas zu schnell wie Livia Vertrauen zu Maél fasst. Hier wäre weniger vielleicht etwas mehr gewesen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und wirklich angenehm zu lesen. Man kommt flüssig durch das Geschehen hindurch und kann ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Livia. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen auch sehr gut passt. Man lernt sie dadurch noch besser kennen und kann ihren Gedanken viel besser folgen.
Die Handlung konnte mich sehr gut unterhalten. Es geht spannend zu, genauso wie man immer wieder humorvolle Szenen vorfindet. Und auch eine Liebesgeschichte ist ins Geschehen eingearbeitet. Somit herrscht einiges an Abwechslung vor, Langeweile kommt keine auf.
Als Handlungsort hat sich die Autorin Paris gewählt. Dies ist sehr gut beschrieben und im Verbindung mit dem Thema Götter gefiel es mir richtig gut.

Das Ende kam mir persönlich ein wenig zu schnell. Irgendwie wirkte es rasch abgehandelt, an einer bestimmten Stelle hätte ich mir doch mehr gewünscht. Es macht aber gleichzeitig auch neugierig auf Band 2, der Ende August erscheinen wird.

Abschließend gesagt ist „Gold und Schatte: Das erste Buch der Götter“ von Kira Licht ein sehr gut gemachter Auftakt der Dilogie.
Interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, humorvoll und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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