Gelesen: “Wild Hearts – Kein Blick zurück (Outskirts, Band 1)” von T. M. Frazier

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3387 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: LYX.digital (29. März 2019)
Sprache: Deutsch

Sie wusste nicht, dass so etwas wie Liebe tatsächlich existiert. Doch dann traf sie ihn.
Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem Nachbarn Finn gerechnet. Der gut aussehende Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt – und Gefühle in ihm weckt, die er seit Jahren tief in seinem Herzen verschlossen hält!
(Quelle: LYX)

T. M. Frazier war mir bereits von anderen Romanen gut bekannt. Bisher konnte sie mich auch immer wirklich gut mit ihren Büchern unterhalten. Nun also stand auch der Auftaktband der „Outskirts“-Dilogie „Wild Hearts – Kein Blick zurück“ auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir richtig angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich empfand sie alle als vorstellbar und die Handlungen waren für mich gut zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Sawyer und Finn sind wirklich tolle Charaktere. Beide wirkten sie auf mich gut beschrieben, ich konnte sie mir vorstellen und alles, was mit ihnen zu tun hat, gut nachvollziehen.
Finn ist eher jemand, der alleine lebt. Er wirkte irgendwie unnahbar, doch je mehr man ihn kennenlernt, desto mehr sieht man den Kerl dahinter. Und der ist liebenswert und recht selbstbewusst. Und Finn sieht ziemlich gut aus, was er auch weiß.
Sawyer ist sehr behütet aufgewachsen. Sie will das aber nicht mehr und bricht aus den Zwängen aus. Mir gefiel Sawyer mit ihrem Mut zu einem Neubeginn, sie beweist Stärke und lässt sich nicht unterkriegen Ganz aus ihrer Haut kann Sawyer aber dennoch nicht, was mich aber nicht gestört hat. Ich mochte sie einfach total gerne.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Ich habe angefangen und war direkt gefangen, war total im Bann der Geschichte. Man kommt echt gut hinein, kann dann problemlos folgen und alles super nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten. Somit folgt man ihnen als Leser und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Den Leser erwartet hier eine Mischung aus Humor, Spannung, Drama, sehr viele verschiedene Emotionen und natürlich auch Liebe. Auf mich wirkte alles stimmig, die Autorin geht zudem sehr in die Tiefe, sie weiß genau wie sie den Leser berühren kann. Es hebt sich wirklich von der Masse ab, das mag am Anfang nicht unbedingt so wirken, doch die Entwicklungen, die Wendungen, die es hier gibt, machen das Buch zu etwas Besonderem.

Das Ende ist ziemlich gemein. Den Leser erwartet hier ein Cliffhanger, der extrem neugierig auf Band 2 macht. Glücklicherweise gibt es diesen schon, man kann also direkt weiterlesen.

Letztlich gesagt ist „”Wild Hearts – Kein Blick zurück” von T. M. Frazier ein echt guter Auftakt der „Outskirts – Dilogie“, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, dramatisch, emotional und auch ziemlich romantisch empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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