Gelesen: “Das Labyrinth vergisst nicht” von Rainer Wekwerth

Achtung:
Dies ist der 4. und abschließende Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 819 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: Buchheim Verlag
Sprache: Deutsch

Der langersehnte Abschluss der Bestseller-Reihe von Rainer Wekwerth.
Mary ist ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Tief unter der Erde, in einem gigantischen Gefängnis, kämpfen die sieben Jugendlichen erneut ums Überleben, doch sie erinnern sich weder aneinander noch an das, was mit ihnen geschehen ist. Und dieses Mal ist nicht nur die Zeit ihr erbitterter Gegner. Ein übermächtiger Feind agiert nun unsichtbar hinter den Kulissen und will nicht weniger als ihren Tod.
Während Mary noch gegen das Vergessen ankämpft und um die Liebe ihres Lebens ringt, muss sie sich gemeinsam mit den anderen den Gefahren stellen, die das Labyrinth für sie bereithält.
(Quelle: Buchheim Verlag)

Lange ist es her, das ich das Ende des 3. Bandes der „Labyrinth-Reihe“ von Rainer Wekwerth gelesen habe. Nun endlich war es dann soweit, ich konnte den 4. und letzten Band „Das Labyrinth vergisst nicht“ endlich auf den Reader laden und auch sogleich anfangen mit Lesen.
Das Cover passt ganz wunderbar zu den 3 anderen Teilen und der Klappentext macht neugierig.

Die hier handelnden Charaktere sind bereits sehr gut bekannt von den 3 anderen Teilen. Sie alle sind außergewöhnlich, jeder hat seine ganz eigene Geschichte. Mary, Jeb, Jenna und auch Leon und all die anderen sind wieder dabei, man kehrt quasi zu alten Bekannte zurück und erfährt endlich was mit ihnen passiert. Sie alle wirkten auf mich vorstellbar, glaubhaft und realistisch gezeichnet.

Der Schreibstil des Autors ist einfach unverwechselbar. Man fängt an mit Lese und kommt dann locker und flüssig durch die Seiten, ist gefesselt und taucht letztlich erst am Ende wieder aus der Handlung auf.
Diese Handlung knüpft an Band 3 an. Es ist daher auch sehr zu empfehlen, die 3 Vorgänger vor diesem 4. Teil hier zu lesen. Nur dann kann man ohne Probleme dem Geschehen folgen und alles nachvollziehen.
Es geht auch direkt wieder sehr rasant los. Und es kommt unweigerlich sehr viel Spannung auf, so dass man das Buch quasi nicht mehr weglegen möchte. Als Leser kann man nichts vorhersehen, immer wieder tauchen Wendungen auf, die der Autor sehr gut ins Geschehen eingebaut hat.
Dieser 4 Teil ist aber auch recht brutal, was aber verdammt gut in die Handlung hineinpasst. Es ist alles stimmig und der Autor versteht es zudem das Kopfkino mit seinen Beschreibungen anzuregen. Die Idee mit dem Labyrinth ist für mich nach wie vor einmalig und passt wie die Faust aufs Auge.

Das Ende ist dann spannend und genau der Schluss der in meinen Augen passt. Er schließt diese Reihe richtig gut ab, löst alles auf und macht einfach alles rund.

Insgesamt gesagt ist „Das Labyrinth vergisst nicht“ von Rainer Wekwerth ein Reihenabschluss, der besser nicht sein könnte.
Charaktere, die bereits sehr gut bekannt waren und sich hier nochmals auch entwickeln, ein flüssig zu lesender lockerer Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend, abwechslungsreich, recht brutal und vom Ende absolut stimmig ist, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

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