Gelesen: „Das Biest in ihm: Das Märchen von der Schönen und dem Prinzen – Disneys Villains“ von Serena Valentino

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Carlsen (22. März 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551280215
ISBN-13: 978-3551280213
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 18 Jahre

Wie wurde aus dem schönen Prinzen das furchterregende Monster?
Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum jedoch verändert sich der von seinem Volk einst so geliebte Prinz zu einem verbitterten, zurückgezogen lebenden Biest? Sein königlich vergoldetes Leben in Prunk und Schönheit zerfällt und er wird zutiefst böse – zu seinem eigenen Leid. In dieser Geschichte wird das Märchen erstmals aus Sicht des Prinzen erzählt. In einem spannenden, psychologisch einfühlsamen Fantasy-Roman.
(Quelle: Carlsen)

Nachdem ich den ersten Teil der „Disney Villains“ von Serena Valentine gelesen habe war ich sehr neugierig auf „Das Biest in ihm: Das Märchen von der Schönen und dem Prinzen“.
Das Cover ist wieder verdammt gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es auch nach Erhalt flott los mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier sind sehr gut ausgearbeitet. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen, auch die Handlungen sind gut beschrieben.
Man lernt den Prinzen hier gut kennen, merkt aber zugleich wie egoistisch und auch von sich eingenommen er ist. Er weiß genau wie er die Menschen um sich herum dazu bringt das zu tun, was er will. Das geht aber nur solange gut bis er an die Falsche gerät.

Es gibt aber noch andere Charaktere, die man bereits aus dem Märchen kennt. Es ist schön zu lesen wie sie hier zum ersten Mal auftreten, wie sie auch überraschen können. Sie alle gehören einfach dazu und dürfen in meinen Augen nicht fehlen.

Auch hier ist der Schreibstil der Autorin wieder richtig klasse. Man kommt als Leser sehr gut ins Buch hinein, kann dann flüssig und ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen. Mir gefiel das sich die Autorin auch wieder schön an das märchenhafte anpasst, das sie den Leser so wieder in den Bann des Geschehens zieht.
Geschildert wird das Geschehen hier aus der Sichtweise vom Biest. Man bekommt so einen guten Einblick in dessen Gedanken und Gefühle.
Die Handlung hat mir auch hier sehr zugesagt. Ich fand es wirklich interessant zu lesen wie er so war bevor er zum Biest wurde. Es ist auch hier wieder die Vorgeschichte, was einige neue Dinge ans Licht bringt.
Man kann die Teile der Reihe auch ohne jegliche Kenntnisse der jeweils anderen, da es immer eine eigenständige Geschichte ist. Es macht aber dennoch auch Sinn die Reihenfolge einzuhalten, da es doch auch immer wieder Bezug zu den anderen genommen wird.
Auffallend ist die Geschichte hier ist nicht ganz so heiter wie andere Disneygeschichten. Hier wird es auch mal dunkel und traurig. Er ist halt auch mal einsam und alleine.

Das Ende ist dann ja bekannt. Ich finde den Weg dahin gelungen und es passt alles zusammen, wirkte stimmig und gut auf mich. Ich bin nun echt gespannt was die anderen Teile dieser Reihe parat halten.

Abschließend gesagt ist „Das Biest in ihm: Das Märchen von der Schönen und dem Prinzen“ von Serena Valentino eine sehr interessantes und gut gemachtes Buch, das mich gut einfangen konnte.
Vorstellbare Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die einerseits spannend gehalten ist aber eben auch düstern und traurig daherkommt, haben mir auch hier wieder tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Rezension „Die Schönste im ganzen Land: Das Märchen von Schneewittchen und der bösen Königin – Disneys Villains“

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