Gelesen: „Deceptive City (Band 2): Verraten“ von Stefanie Scheurich

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2677 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 413 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (12. Juli 2019)
Sprache: Deutsch

Mitchells und Thyas Leben wird nie wieder dasselbe sein.
Während Mitchell mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu kämpfen hat, sieht sich Thya mit der harten Realität außerhalb der Stadt konfrontiert. Sie muss feststellen, dass sie bisher in einer Traumblase gelebt hat, die nun geplatzt ist. Und auch Mitchell weiß nicht mehr, wem er eigentlich vertrauen kann. Gerade als er droht, all seine Hoffnung zu verlieren, taucht ausgerechnet der eine Mensch auf, der nicht mehr am Leben sein sollte, und bringt eine grausame Wahrheit ans Licht.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Bereits der erste Band von „Deceptive City“ aus der Feder von Stefanie Scheurich hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Nun also stand mit „Verraten“ Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover zeigt dieses Mal einen jungen Mann, von der Farbgebung passt es aber auf jeden Fall sehr gut zum ersten Teil, und der Klappentext versprach mir wieder tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden dann auch flott mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin erneut sehr gut gelungen. Als Leser kehrt man zu alten Bekannten zurück, kann deren Entwicklung weiterverfolgen.
So findet man als Leser hier wiederrum Mitchells und Thya wieder. Während es bei Mitchell so einige Überraschungen gibt passt sich Thya merklich an die Gegebenheiten an.
Und dann sind da auch noch Sanni und Theo. Diese beiden sind hier aber eher nur Nebenfiguren, die sich dennoch sehr gut ins Geschehen einfügen und selbst auch noch wichtige Dinge mitbringen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach total klasse. Mich hat sie wieder vollkommen in den Bann der Geschichte ziehen können, ich bin flüssig und leicht durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Es gibt hier verschiedene Sichtweisen. Für alle hat die Autorin jeweils die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen richtig gut passt. Die dadurch entstehenden verschiedenen Handlungsstränge sind aufeinander abgestimmt und fügen sich dann auch sehr gut zusammen.
Die Handlung startet direkt als Anschluss zu Band 1. Man sollte diesen daher auch vorher gelesen haben. Und auch das Prequel sollte man schon auch kennen, es macht einfach mehr Sinn.
Es geht auch direkt wieder richtig flott und spannend los. Die Autorin beantwortet hier einige dringende Fragen, genauso wie sie andere aufwirft, die dann wiederum nach Antworten verlangen. Mir gefiel dies sehr gut, denn so wird man als Leser auch immer weiter vorangetrieben.
Neben der Spannung ist es auch sehr emotionsgeladen, dies hat die Autorin echt gut gemacht,

Tja und das Ende ist dann wiederum recht offen. Hier bleiben einige Fragen, die hoffentlich in einem dritten Teil eine Antwort finden. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Abschließend gesagt ist „Deceptive City: Verraten“ von Stefanie Scheurich ein richtig guter zweiter Band der dystopischen Reihe, der Teil 1 in meinen Augen toppen kann.
Interessante Charaktere, die sich hier merklich weiterentwickeln, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, tempo- und sehr abwechslungsreich empfunden habe, haben mir wunderbar unterhalten und begeistert.
Absolut lesenswert!

Rezension „Deceptive City (Band 1): Aussortiert“
Rezension „Sanni: Prequel zu Deceptive City“