Gelesen: “Alles, was wir liebten” von Kristina Moninger

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2668 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 329 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 2919800787
Verlag: Tinte & Feder (18. Juni 2019)
Sprache: Deutsch

Ich denke oft daran, dich zu vergessen, und merke dann, dass das unmöglich ist. Wie könnte ich jemanden vergessen, der ein Teil von mir geworden ist?
Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
(Quelle: amazon)

Von Kristina Moninger kannte ich bereits ihre anderen Romane, die mir auch alle richtig gut gefallen haben. Nun stand mit „Alles, was wir liebten“ ihr neuer Roman auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden des eBooks auch flott mit dem Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin authentisch und glaubhaft dargestellt. Als Leser man sie sich sehr gut vorstellen, die Handlungen sind zudem nachvollziehbar.
Die Protagonisten sind hier Anna und Fritz. Beide lernt man gut kennen, erfährt wie sie damals zusammenkamen, wie ihre Liebe entstand.
Mit Anna konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich habe mit ihr mitgefiebert, denn Anna mag nicht unbedingt perfekt sein, ich habe sie aber dennoch sehr gemocht. Sie ist hilfsbereit und hat in ihrem Leben eigentlich nur einen großen Fehler gemacht, mit dem sie leben muss.
Auch Fritz war mir sympathisch. Er ist ein ehrgeiziger junger Mann, der hart für seine Ziele arbeitet. Er hat etwas erlebt, das ihn noch immer bewegt, das er verarbeiten muss.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Geschehen, die sich ebenso wunderbar einfügen. Jeder hat eine bestimmte Rolle, bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und richtig poetisch. Mir hat er sehr gut gefallen, ich bin auch flüssig durch die Geschichte hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Anna, Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen absolut passend gewählt ist. Man ist ihr so noch sehr viel näher, bekommt einen richtig guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist eine Geschichte über die erste Liebe und es geht auch um zweite Chancen. Die Verbindung zwischen den beiden kann man als Leser regelrecht spüren, sie ist immer da, egal ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart.
Als Leser findet man hier zwei Zeitebenen vor. Zum einen die der Vergangenheit, man erfährt hier wie sie sich kennenlernen. Und dann eben die der Gegenwart, wo man die Geschehnisse weiterverfolgen kann und erfährt wie es mit den beiden weitergeht. Durch diese zwei Zeiten wird Spannung erzeugt, die den Leser durch die Handlung trägt.

Das Ende empfand ich als richtig schön. Mir persönlich hat es wunderbar gefallen, ich empfand das es das Geschehen hier rund macht und alles stimmig abschließt.

Insgesamt gesagt ist „Alles, was wir liebten“ von Kristina Moninger ein Roman, der mich von Anfang gefesselt hat.
Authentisch beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, emotional und auch dramatisch empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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