Gelesen: “Niemand soll uns trennen” von Anika Beer

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: cbt (10. Juni 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570312674
ISBN-13: 978-3570312674
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Zwei Brüder, ein Mädchen und ein dunkles Geheimnis
Als Clara auf der Suche nach einem besonderen Fotomotiv in den Garten eines verlassenen Herrenhauses einsteigt, wird sie vom Gewitter überrascht. Sie will sich im Inneren des Gebäudes unterstellen und stellt fest, dass es keineswegs verlassen ist. Beliar und Keren, Zwillinge und kaum älter als Clara, bewohnen es mit ein paar Bediensteten. Sie laden Clara ein, ein paar Tage zu bleiben und Fotos zu machen. Besonders Beliar fasziniert Clara, doch sie spürt, dass die beiden etwas vor ihr verbergen.
(Quelle: cbt)

Von Anika Beer habe ich bereits andere Romane gelesen und auch für gut befunden. Nun stand ihr neuester Roman „Niemand soll uns trennen“ auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover wirkte mysteriös auf mich und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mir das Taschenbuch auch ganz flott geschnappt.

Ihre Charaktere hat die Autorin gut gezeichnet und ins Geschehen eingearbeitet. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Clara liebt das Fotografieren. Für die Bewerbung an einer Uni braucht sie ein ganz bestimmtes Foto. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf, hat Mut und so geht sie alleine in die Villa. Es gibt ein paar Stellen, wo sie etwas unterkühlt auf mich wirkte, wo man als Leser nicht ganz schlau aus ihr und ihren Gefühlen wurde.
Die Brüder Beliar und Keren sind sehr unterschiedlich. Während Beliar eher offen und gesellig dargestellt wird, ist Keren doch der ruhigere und zurückgezogenere der beiden.
Zwischen Beliar und Clara merkt man als Leser eine Anziehung, allerdings hat er ein Geheimnis. Im Handlungsverlauf wird kommt dies ans Licht und Beliar entwickelt sich auch merklich in der Handlung weiter.
Keren ist nicht nur ruhig, er wirkte auch düster und magisch auf mich. Als dann seine Geschichte ans Licht kam, war ich total baff.

Weiterhin gibt es noch andere Charaktere im Geschehen. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen hinein, jeder bringt ganz eigene Dinge mit und hat seinen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt sehr gut im Geschehen an. Dann kann man ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen.
Die Handlung selbst beginnt sehr schön. Es baut sich dann recht flott Spannung auf, alles wirkt geheimnisvoll und auch ziemlich düster. Man fragt sich als Leser wie alles zusammenhängt und wird so durch dieses Geschehen getragen. Mir erging es so und so bin ich dann auch immer weiter vorangeschritten. Immer wieder gab es Antworten, genauso wie sich neue Fragen bildeten.

Das Ende kommt dann leider ein wenig schnell, es wirkt irgendwie abrupt. Es passt aber dennoch sehr gut zur Gesamtgeschichte, löst alles stimmig und gut auf. Für mich war es dann doch gut so wie es ist.

Zusammengefasst gesagt ist „Niemand soll uns trennen“ von Anika Beer ein Jugendroman, der mich doch ganz gut gefangen nehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als geheimnisvoll, spannend und wirklich gut gemacht empfand, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.