Gelesen: „Mehr als Worte sagen können“ von Jill Santopolo

Gelesen: „Mehr als Worte sagen können“ von Jill Santopolo

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1599 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Juli 2019)
Sprache: Deutsch

Nina Gregory war schon immer eine gute Tochter und eine gute Freundin. Doch als ihr Vater plötzlich erkrankt und kurze Zeit später verstirbt, muss sie seinen Platz im Familienunternehmen übernehmen. Womit Nina jedoch nicht gerechnet hat, sind die tief vergrabenen Geheimnisse ihres Vaters, die nach und nach ans Licht kommen. Ninas Überzeugungen werden in ihren Grundfesten erschüttert, und zum ersten Mal muss sie sich fragen, wer ihr Vater eigentlich war. Aber vor allem muss sie sich fragen, wer sie sein möchte. Und wen sie lieben kann…
(Quelle: Heyne Verlag)

Von Jill Santopolo kannte ich bereits einen anderes Roman, der mich damals auch sehr gut unterhalten hatte. Nun durfte ich „Mehr als Worte sagen können“ aus ihrer Feder lesen und entsprechend gespannt war ich auf dieses Buch.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Daher habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen hineingesetzt. Ich empfand sie als vorstellbar und die Handlungen waren zudem nachvollziehbar.
Nina ist eine liebenswerte junge Frau. Sie hat eine sehr dramatische Familiengeschichte, die ich nachvollziehen konnte und als glaubhaft empfand. Allerdings wirkte sie immer wieder sehr unnahbar, durch den Protz und den Fahrer usw. Gemocht habe ich sie aber dennoch.

Auch die weiteren Charaktere dieser Geschichte hier sind sehr gut dargestellt. Jeder von ihnen fügt sich sehr gut ins Geschehen ein, bringt eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich überzeugen. Ich bin recht flüssig und gut durch die Geschichte gekommen, konnte dem Geschehen ganz gut folgen und auch alles verstehen.
Die Handlung selbst hat mich nach einiger Zeit dann auch wirklich für sich gewinnen können. Zu Beginn ist es etwas bedrückend und melancholisch, dadurch hat es eben ein bisschen gedauert bis ich wirklich drin war. Dann aber ging es sehr gut, es baute sich eine gewisse Spannung auf, die mich dann durch das Geschehen getrieben hat.
Der Leser findet hier ein Roman vor wo Selbstfindung eine große Rolle spielt, es geht um Entscheidungen, die gefällt werden müssen. Und es gibt eine Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat, denn sie entwickelt sich genau richtig.

Das Ende hat mir dann sehr gut gefallen. In meinen Augen passt es gut zur Gesamtgeschichte, rundet sie gut ab. Ich wurde zufrieden aus dem Geschehen entlassen.

Insgesamt gesagt ist „Mehr als Worte sagen können“ von Jill Santopolo ist ein guter Roman, der mich kurzweilig für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sich nach etwas Einlesezeit recht spannend entwickelt und deren emotionale Entwicklung ist gut verstehen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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