Gelesen: “Zwei Herzen – eine Pferdeliebe 2: Maries Geschichte” von Sabrina J. Kirschner

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Carlsen (27. Juni 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551652309
ISBN-13: 978-3551652300
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 – 15 Jahre

Marie hat alles, wovon andere nur träumen. Sogar ein eigenes Pferd! Bis sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis verliert. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Denn Marie wird verwechselt und landet auf einem heruntergekommenen Schüler-Reiterhof. Dort entdeckt sie Dark Shadow, ein junges, wildes Pferd, das nur sie bändigen kann. Gemeinsam mit Robbie, dem Sohn des Besitzers, kümmert sie sich um ihn. Dass die beiden ein dunkles Geheimnis verbindet, ahnt sie nicht …
(Quelle: Carlsen Verlag)

Bereits der erste Band der „Zwei Herzen – ein Pferdeliebe“ – Dilogie von Sabrina J. Kirschner konnte mich richtig begeistern. Umso gespannter war ich nun auf „Zwi Herzen – eine Pferdeliebe 2: Maries Geschichte“.
Das Cover passt richtig gut zum ersten Band, dieses Mal aber ist es in blau gehalten, und der Klappentext versprach mir wieder tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch dann auch flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin auch im zweiten Band wieder sehr gut dargestellt und in die Handlung integriert. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.
Band 2 steht ganz im Zeichen von Marie. Man lernt sie bereits im ersten Band kurz kennen, hier nun erfährt man sehr viel mehr über sie. Marie ist ziemlich verwöhnt und wirkte irgendwie komisch auf mich. Allerdings muss man anmerken sie hat ihr Gedächtnis verloren und benimmt sich wohl nicht ganz so wie sie es wohl sonst tun würde. Sie ist es auf jeden Fall gewöhnt das zu bekommen was sie will. Sie lebt zudem in einer Traumvilla und kommt aus sehr gutem Hause.
Auch Pia ist wieder mit dabei, ihre Geschichte wird ja im ersten Band der Dilogie erzählt. Es war für mich interessant zu lesen wie unterschiedlich die beiden Mädchen doch sind.

Neben Marie und Pia tauchen auch noch andere Charaktere im Geschehen auf. Sie alle wirkten auf mich gut beschrieben und die Handlungen waren nachvollziehbar.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig locker und flüssig. Man kommt als Leser sehr gut durch die Geschichte hindurch, kann ganz ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung spielt etwa zur selben Zeit wie Band 1. Sie läuft quasi parallel, man erfährt als Leser die Dinge eben nur aus anderer Sicht.
Es kommt hier wieder rasch Spannung auf, genauso wie die Autorin sich auch wieder dem Thema Pferde widmet. Sie geht aber auch hier wieder auf Mobbing ein und baut auch Maries Ängste mit ins Geschehen ein. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Sie passt wunderbar in das Geschehen hier rein, die Mischung empfand ich hier als richtig gut gemacht.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich gelungen. Hier im zweiten Teil werden alle offenen Fragen zur vollsten Zufriedenheit beantwortet. Es wird alles rund und sehr gut abgeschlossen.

Insgesamt gesagt ist „Zwei Herzen – Ein Pferdeliebe 2: Maries Geschichte“ von Sabrina J. Kirschner ein richtig gelungener zweiter Dilogieteil, der mich wieder sehr gut einfangen konnte.
Interessante Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, interessant und auch romantisch empfunden habe und in dem sich die Autorin auch wieder durchaus ernsten Themen widmet, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich lesenswert!

Rezension „Zwei Herzen – eine Pferdeliebe 1: Pias Geschichte“

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