Gelesen: “Das Herz aus Eis und Liebe (Samurai-Dilogie)” von Renée Ahdieh

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1647 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 433 Seiten
Verlag: ONE (28. Juni 2019)
Sprache: Deutsch

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?
(Quelle: ONE)

Bereits der erste Band der „Samurai-Dilogie“ von Renée Ahdieh hatte mir wundervolle Lesestunden beschert. Nun also stand mit „Das Herz aus Eis und Liebe“ Teil 2 auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt drauf.
Das Cover gefiel mir wieder richtig gut, es passt sehr gut zum ersten Teil, und der Klappentext hat mich wieder richtig neugierig gemacht.

Die Charaktere dieses zweiten Teil sind bereits gut bekannt aus Band 1. Man kehrt nochmals zu ihnen zurück und kann ihren Weg weiterverfolgen.
Es sind hier wieder Mariko und Ökami, deren Schicksale man als Leser verfolgt.
Man erlebt die Folterungen an Ökami mit. Mir hat es sehr zugesagt wie stark Ökami hier gezeichnet ist. Er gibt nicht auf, lässt alles über sich ergehen und versucht er selbst zu bleiben.
Mariko zeigt hier wieder einmal was wirklich in ihr steckt. Dabei bleibt sie sich selbst aber treu, sie kämpft für die, die sie liebt, trifft vielleicht immer mal wieder falschen Entscheidungen und lässt sich dennoch aber nicht unterkriegen.

Der Schreibstil ist genauso toll wie im ersten Band. Ich bin auch hier wieder sehr flüssig und leicht durch die Seiten gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Sichtweisen. Dadurch wird es doch recht komplex und vielsichtig, mir persönlich hat dies aber sehr gut gefallen.
Die Handlung beginnt mit einer Art kleinen Einführung. So kommt man wieder richtig gut ins Geschehen hinein und kann dann wieder sehr gut folgen. Man sollte Band 1 auch vorher gelesen haben damit man hier wirklich folgen kann. Es geht direkt wieder sehr mitreißend los. Es mag vielleicht alles etwas verworren sein, wenn man so liest, doch es hat alles seine Richtigkeit, seinen Sinn. Dieser ergibt sich nach und nach, durch die aufkommende und dann gleichbleibend hochgehaltene Spannung wird man durch die Handlung hindurchgetragen und möchte letztlich nur wissen wie es ausgeht.
Ebenfalls sehr gut ins Geschehen integriert ist hier wieder die Lovestory zwischen Mariko und Ökami. Diese ist ja bereits aus Band 1 bekannt und sie wird hier richtig gut weitergeführt.

Das Ende ist dann richtig gut gelungen. In meinen Augen passt dieser Schluss zur gesamten Dilogie, macht diese rund und schließt sie sehr gut ab. Für mich war alles richtig stimmig und zufriedenstellend.

Insgesamt gesagt ist „Das Herz aus Eis und Liebe“ von Renée Ahdieh ein absolut stimmiger Abschlussband der Dilogie.
Charaktere, die wieder sehr gut dargestellt sind und deren Entwicklungen für mich immer nachvollziehbar waren, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, interessant und auch romantisch empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension „Das Mädchen aus Feuer und Sturm (Samurai-Dilogie 1)“

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