Gelesen: “Tal der Toten” von Ria Winter

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2674 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 351 Seiten
Verlag: Impress (1. August 2019)
Sprache: Deutsch

**Wenn die rettende Magie zugleich tödliche Gefahr birgt…**
Als die 18-jährige Inari mitten im Herbst einen Strauß Maiglöckchen vor ihrer Hütte findet, ahnt sie, dass nur einer dieses Zeichen hinterlassen haben kann: ihr verstorbener Vater. Denn seit seinem Tod beschützt er das Inkere-Tal vor Eindringlingen. In Inari keimt die Hoffnung auf, er könnte auf magische Weise zu seiner Familie zurückkehren. Sie beschließt die Geheimnisse ihres Tals zu erforschen. Aber je mehr Inari erfährt, desto größer werden ihre Zweifel daran, dass die Magie, die einst ihren Clan vor der Auslöschung rettete, wirklich ein Segen ist.
(Quelle: Impress)

Bisher kannte ich die Autorin Ria Winter noch rein gar nicht. Umso gespannter war ich daher auf „Tal der Toten“ aus ihrer Feder.
Das Cover empfand ich als sehr gut gelungen und der Klappentext machte mich echt total neugierig auf die Geschichte. Daher ging es nach dem Laden dann auch schnell los mit Lesen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Sie sind vorstellbar beschrieben, allerdings waren die Namen der jeweiligen Personen doch sehr gewöhnungsbedürftig. Hier bin ich doch immer wieder gestolpert und kam etwas aus dem Lesefluss.
Inari wohnt zurückgezogen im Tal der Toten. Sie ist eine Heldin, die man so noch nicht erlebt hat. Mir gefiel wie Inari Ruhe ausstrahlte, wie sie sich voll und ganz ihren Verpflichtungen widmete. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Inari weiter, sie wächst auch immer wieder über sich hinaus.

Neben Inari gibt es noch einige Nebenfiguren, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen und so ganz eigene Dinge mitbringen. Dadurch wird das Geschehen hier vielseitig beeinflusst.

Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Ich bin sehr gut und flüssig durch dieses eBook hindurchgekommen, für mich war alles gut verständlich und nachzuvollziehen.
Die Handlung hat mich ganz ehrlich überrascht. Ich bin eigentlich mit keinen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und so konnte ich mich auch vollkommen darauf einlassen. Und das hat sich wirklich gelohnt.
Das Geschehen ist fantastisch gehalten, es wirkt aber auch recht düster und kann sich so dann von anderen Werken dieses Genre abheben.
Die Idee dieser Geschichte hier ist wirklich mal etwas anderes. Es geht um Tod, um ein Leben nach dem Tod aber eben auch um das Leben. Vielleicht mag es etwas gruselig sein etwas darüber zu lesen, dich hier passt das wirklich sehr gut zum Geschehen.

Das Ende ist abgeschlossen und passt entsprechend auch zur Gesamtgeschichte hier. Das Ende ist in meinen Augen stimmig und entlässt den Leser dann zufrieden aus der Handlung.

Zusammengefasst gesagt ist „Tal der Toten“ von Ria Winter ein ungewöhnlicher Roman, der mich wirklich sehr gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, deren Namen aber doch gewöhnungsbedürftig waren, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch recht düster empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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