Gelesen: „Die Verbindung: Du kannst niemandem trauen“ von Cambria Brockman

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1452 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (19. August 2019)
Sprache: Deutsch

An ihrem ersten Tag am Elite-College Hawthorne fragt sich Malin, ob sie hierhin gehört, ob sie hier Freunde finden wird. Doch schon bald ist sie Teil einer Clique um den charismatischen John und die beliebte Ruby. Dazu gehören außerdem Khaled, Johns Cousin Max und die Engländerin Gemma. Schnell werden sie zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, teilen Hoffnungen, Ängste und dunkle Geheimnisse. Doch als Ruby und John sich verlieben, verschieben sich die Allianzen. Neid, Missgunst und tödlicher Hass erschüttern Malins Vertrauen und sie ist froh, dass der Abschlusstag näher rückt. Ein Tag jedoch, den einer von ihnen nicht überleben wird …
(Quelle: Goldmann Verlag)

Bisher kannte ich die Autorin Cambria Brockman noch gar nicht. Umso gespannter war ich daher auf ihren Roman „Die Verbindung: Du kannst niemanden trauen“.
Das Cover hat mich hier wirklich angesprochen und der Klappentext versprach mir spannende Lesestunden. Daher ging es für mich nach dem Laden des eBooks auch flott los mir Lesen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich als Leser konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren zu verstehen.
Malin ist wirklich nicht gewöhnlich. Ich habe am Anfang etwas Zeit gebraucht um richtig warm mit ihr zu werden. Sie kann wirklich sehr gut vortäuschen, was es schwer macht sie zu durchschauen. Mit der Zeit aber wurde es besser.
In Verbindung mit den anderen Studenten wurde mir aber doch rasch klar, hier ist keiner wirklich so wie man ihn wahrnimmt. Jeder der Charaktere aber ist vielseitig und facettenreich gezeichnet, man entwickelt als Leser Sympathien und Abneigungen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirkte frisch und leicht auf mich. So bin ich gut ins Geschehen hineingekommen, konnte dann auch ganz ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Malin. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die, so empfand ich es jedenfalls, sehr passend gewählt ist. So ist man als Leser nah an Malin dran, kann ihr gut folgen und bekommt einen guten Einblick in ihre Denkweise.
Die Handlung konnte mich zu Anfang gut einfangen. Insgesamt gibt es hier drei zeitliche Ebenen. Man erfährt als Leser einiges aus Malins Vergangenheit, dann geht es um die Zeit wo sie aufs College gekommen ist und es gibt auch einen Strang der die Gegenwart aufgreift. So erfährt man als Leser sehr viel und kann sich gut seine eigene Meinung bilden.
Ich empfand die Handlung hier durchaus als spannend. Es tauchen auch Wendungen auf, die manch neue Dinge ins Geschehen hineinbringen. Allerdings, die Spannungskurve kann nicht konstant gehalten werden, zwischenzeitlich flaut sie dann doch immer wieder mal ab und es gibt ein paar Längen im Buch. Diese halten aber glücklicherweise nie lange an.

Das Ende empfand ich als gut gelungen. In meinen Augen passt es sehr gut zur Gesamtgeschichte, es macht sie rund, löst alles zufriedenstellend auf und schließt das Geschehen dann auch ab.

Alles in Allem ist „Die Verbindung: Du kannst niemanden trauen“ von Cambria Brockman ein Roman, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut einfangen konnte.
Interessante, facettenreich gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender frisch wirkender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich zwar als spannend und wendungsreich empfunden habe, in der es aber leider auch ein paar Längen gab, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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