Gelesen: „Mein Licht in der Dunkelheit“ von Eva Fay

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2180 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Forever (5. August 2019)
Sprache: Deutsch

Der dramatische Liebesroman von Eva Fay – über die Liebe, Schicksalsschläge und eine schwere Entscheidung
Mia hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Vater ihrer kleinen Tochter Lani ist vor einigen Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden und Mia arbeitet nun jeden Tag hart in ihrem New Yorker Blumenladen, um für ihre Familie zu sorgen. Als bei Lani auch noch eine Form von Autismus diagnostiziert wird, bricht Mias Welt vollends zusammen. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, nimmt ihre beste Freundin sie mit zu einem Konzert, bei dem die beiden den sympathischen Maddox kennenlernen. Mia verbringt einen unvergesslichen Abend mit ihm, bevor sie nach New York und in ihr Leben zurückkehrt. Als Maddox jedoch kurz darauf vor ihrem Blumenladen steht, ist Mia hin- und hergerissen. Kann sie einem Fremden erlauben, sich in Lanis und ihr Herz zu schleichen? Was, wenn Maddox nicht der ist, für den sie ihn hält?
(Quelle: Forever)

Eva Fay ist eine Autorin, die mich bisher immer mit ihren Romanen begeistern konnte. Nun also stand mit „Mei Licht in der Dunkelheit“ ein weiteres Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so ging es nach dem Laden auch flott los mit dem Lesen.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie als sehr gut dargestellt und auch die Handlungen waren gut zu verstehen.
Mia ist eine alleinerziehende Mutter, sei liebt Lani, ihre Tochter, über alles. Für sie tut sie alles, sie stellt ihr eigenes Glück hinten an, ist vollkommen selbstlos. Mir gefiel dies sehr gut, obwohl manches Mal war es etwas zu viel Glucke, da hätte ich Mia gerne mal geschüttelt. Fürsorge ist gut und schön, allerdings sollte man sich selbst dabei nicht vergessen. Im Handlungsverlauf lernt Mia das dann auch und steht letztlich auch für sich selbst ein.
Maddox ist ein verdamm toller Kerl. Seine Vergangenheit ist nicht unbedingt die Beste, doch er hat die Kurve bekommen und wurde zu dem Kerl, der er hier ist. Auf mich wirkte er absolut liebenswürdig und ich habe ihn richtig ins Herz geschlossen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso gut ins Geschehen einfügen. Ich empfand sie alle als gut beschrieben und somit auch vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Roman wieder sehr flüssig und lässt sich angenehm lesen. Ich bin sehr gut ins Geschehen hineingekommen und konnte dann auch ganz ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Mia und Maddox. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich sehr passend empfand. Man ist so an beiden dran und bekommt einen guten Blick auf die Gedanken und Gefühle.
Die Handlung empfand ich dann als wirklich gelungen. Man findet als Leser hier eine recht Liebesgeschichte vor. Die Autorin hat es auch immer wieder geschafft durch Wendungen neue Dinge ins Geschehen zu bringen, die es dann interessant gemacht haben.
Im letzten Drittel aber wurde es mir dann leider etwas zu vorhersehbar. Außerdem habe ich hier auch etwas mehr über die Krankheit von Lani zu erfahren. Es wird aber nur angekratzt, als Leser bleibt man etwas in der Luft hängen. Das war schade, denn so hätte man manche Dinge von Mia besser verstehen können.
Das Setting mit New York als Kulisse empfand ich als gelungen. Es passt sehr gut zur Geschichte und auch die Einblicke in das Leben der Band passen sehr gut in die Handlung hinein.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt sie sehr gut ab und macht alles letztlich rund. Ich fand es wirklich als zufriedenstellend.

Insgesamt gesagt ist „Mein Licht in der Dunkelheit“ von Eva Fay ein Roman, der mich von Anfang an sehr gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und dramatisch empfunden habe, die mir dann aber im letzten Drittel doch zu vorhersehbar wurde, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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