Gelesen: „Der letzte Magier von Manhattan (Die Rätsel des Ars Arcana, Band 1)“ von Lisa Maxwell

Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. September 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426523671
ISBN-13: 978-3426523674

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, fristen die anderen ein Schatten-Dasein im Untergrund. Zu ihnen gehört die junge Diebin Esta, die von ihrem Mentor ins New York des Jahres 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das als Waffe gegen den Orden dienen soll. Esta schließt sich einer Gang von Magiern an, die wie sie den Orden bekämpfen. Sie gewinnt deren Vertrauen und mehr – und weiß doch, dass sie jeden in der Vergangenheit betrügen muss, wenn sie die Zukunft retten will.
Eine junge Diebin, das New York der Gangs und Gaslaternen und ein uralter Krieg der Magier.
(Quelle: Knaur TB)

Bisher war mir die Autorin Lisa Maxwell noch vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich daher auch auf „Der letzte Magier von Manhattan“ aus ihrer Feder.
Das Cover des Buches ist wirklich richtig gut gelungen und der Klappentext versprach mir wirklich tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch dann auch ganz flott angefangen mit Lesen.

Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr zugesagt. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Esta ist ein richtig toller Charakter. Sie will ihren Weg gehen, allerdings möchte sie keinen Befehlen folgen. Auf mich wirkte sie sympathisch und glaubhaft dargestellt. Im Handlungsverlauf entwickelt sie sich sehr gut weiter.

Neben Esta gibt es noch andere Charaktere, die sich genauso gut ins Geschehen einfügen. Jeder hat seine ganz eigene Art an sich, die zur Geschichte passen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön. Ich bin locker und flüssig durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen. Der Stil der Autorin passt sehr gut zur Geschichte, dadurch wird die Atmosphäre sehr gut vermittelt.
Geschildert wird das Geschehen aus mehreren Perspektiven. Den Hauptanteil hat hier Esta, was sie dem Leser näherbringt. So wird es komplex und vielsichtig, es passt aber einfach zur Geschichte hier.

Die Handlung hat mich direkt ins Geschehen hineingezogen. Mir gefiel die Idee total gut und ich empfand sie als wirklich gut umgesetzt.

Am Anfang mag alles ein wenig verwirrend sein, je weiter man aber vorankommt desto mehr Sinn ergibt alles. Durch die verschiedenen Zeiten bekommt man einen umfassenden Einblick in alles.

Ich als Leser empfand die Geschichte hier als sehr faszinierend und auch spannend. Zwischenzeitlich gibt es auch ein paar Szenen, die etwas ruhiger sind, das stört aber gar nicht, denn so kann man das Gelesene gut sacken lassen. Im Geschehen eingearbeitet ist ebenso eine Liebesgeschichte, die sich sehr gut einfügt und wunderbar ins Bild passt.
Als Handlungsort hat sich die Autorin hier New York ausgesucht. Ich fand es interessant und auch sehr abwechslungsreich und es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte.

Das Ende kommt sehr überraschend. Der Schluss ist gut und ich war echt froh das es kein Cliffhanger ist, der hier wartet. Gleichzeitig bin ich nun sehr neugierig darauf wie es im zweiten Teil weitergeht.

Abschließend gesagt ist „Der letzte Magier von Manhattan“ von Lisa Maxwell ein Trilogieauftakt der mich total gefangen nehmen konnte.
Interessant Charaktere, die sich im Handlungsverlauf gut entwickeln, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfunden habe und deren Ende extrem neugierig macht auf den zweiten Teil, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich trotz kleinerer Startschwierigkeiten echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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