Gelesen: “The Light in Us (Light-in-us-Reihe 1)” von Emma Scott

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: LYX (30. August 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3736310447
ISBN-13: 978-3736310445
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat …
(Quelle: LYX)

Von Emma Scott kannte ich bereits ihre „All-In-Dilogie, die ich für sehr gut befunden habe. Nun stand mit „The Light in Us“ der Auftakt der „Light-in-us-Reihe“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher ging es direkt nach Erhalt los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen eingebracht. Ich konnte mir jeden von ihnen sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich gut verständlich.
Charlotte ist eine starke junge Frau, sie kommt absolut liebenswert und freundlich rüber. Zudem sagt sie was sie denkt und steht auch immer zu ihrer Meinung. In der Vergangenheit hat sie einen schweren Verlust erlitten, der ihr Leben geprägt hat. Doch Charlotte hat ihren großen Traum nie wirklich vergessen.
Noah war das totale Gegenteil von Charlotte. Er hat auch einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen und ab da war sein Leben nicht mehr so wie er es kannte. Er stößt die Menschen von sich, hat eine Mauer um sich herum aufgebaut. Dank Charlotte kann er sich endlich öffnen und schafft es das Geschehene zu verarbeiten. Am Anfang mochte ich Noah nicht unbedingt, doch diese Ansicht hat sich im Handlungsverlauf um 180 Grad gedreht und er wurde mir richtig sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und ich bin sehr flüssig durch die Seiten gekommen. Dabei konnte ich ohne Probleme folgen und alles gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Charlotte und Noah. Dadurch ist man den beiden noch um einiges näher und lernt ihre Gedanken und Gefühle richtig gut kennen.
Die Handlung selbst hat mich wirklich total berührt. Es ist eine emotionale und sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, die jedoch auch so viel mehr ist. Es dreht sich nicht nur um die Liebe, auch die Themen Freundschaft und Selbstfindung und auch Hoffnung und Zukunft sind hier integriert. Die Autorin vermischt dies ganz gekonnt und versteht es so den Leser ganz tief im Herzen zu berühren. Es wirkte alles sehr authentisch und realistisch dargestellt, außerdem hat die Geschichte hier sehr viel Tiefgang.

Das Ende ist in meinen Augen richtig gut passend gehalten. Es macht die Geschichte und Charlotte und Noah rund und schließt stimmig ab. Ich bin schon jetzt auf Band 2 der Reihe gespannt, Lesen werde ich diesen auf jeden Fall.

Abschließend gesagt ist „The Light in Us“ von Emma Scott eine rundum gelungener Auftakt der Reihe, der mich vollkommen für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein emotionaler und sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die so viel mehr als eine reine Liebesgeschichte ist und die mich wirklich sehr berührt hat, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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