Gelesen: “Das Medaillon der Erinnerungen” von Teresa Zwirner

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1995 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 222 Seiten
Verlag: Impress (5. September 2019)
Sprache: Deutsch

**Entdecke die Macht des magischen Medaillons**
Lizz kann sich wirklich Schöneres vorstellen, als das wundervolle London zu verlassen und zu ihrem Vater aufs öde Land zu ziehen. Ihr einziger Lichtblick ist der nerdige, aber wirklich süße Mitschüler Peter Xavier, der sie gleich zu Beginn unter seine Fittiche nimmt. Aber gerade als sie sich mit ihrem neuen Leben anfreunden will, macht sie eine außergewöhnliche Entdeckung. In dem uralten Herrenhaus ihres Vaters findet Lizz ein mysteriöses Medaillon, von dem eine besondere Magie auszugehen scheint. Plötzlich gerät sie in einen Strudel aus dunklen Machenschaften und Intrigen, denn sie ist nicht die Einzige, die von der Macht des Schmuckstückes weiß…
(Quelle: Impress)

Von der Autorin Teresa Zwirner kannte ich bereits einen anderen Roman. Daher war ich hier auch sehr gespannt auf „Das Medaillon der Erinnerungen“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir auch tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen gut dargestellt. Sie wirkten vorstellbar und die Handlungen sind verständlich.
Lizz gefiel mir sehr gut. Sie zieht gegen ihren Willen mit ihrer Schwester zu ihren Vater. Dabei ist das Verhältnis zu ihrem Vater nicht gerade das Beste. Man kann als Leser gut verstehen das Lizz rebelliert. Und auch wie sich dann ihre Meinung ändert. Mir war sie ganz sympathisch, ihre Art war wirklich sehr gut.
Lizz‘ Schwester Jules ist das genaue Gegenteil. Sie findet es toll umzuziehen. In der neuen Umgebung kommt sie dann auch schnell zurecht und findet Anschluss.

Weiterhin lernt man als Leser noch andere Charaktere, wie beispielsweise Peter Xavier, Paul, Thomas und Jonathan gut kennen. Sie fügen sich ebenso sehr gut ins Geschehen ein und wirkten gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. So bin ich gut und ohne Probleme ins Geschehen hineingekommen und konnte dann auch sehr gut folgen.
Die Handlung selbst ist dann in meinen Augen auch gut gemacht. Sie wirkte zunächst echt spannend. Allerdings das lässt dann leider doch nach, auch wenn das Tempo weiterhin sehr hoch gehalten ist. Mir persönlich war es aber doch zu schnell wie es hier voranging. Dadurch wird eben leider Spannung eingebüßt.
Die Idee mit den Mächten fand ich toll. Die Autorin hat sich hier etwas Tolles ausgedacht und auch ins Geschehen eingebracht. Nur eben war die Geschichte selbst zu kurz.

Das Ende kam mir persönlich zu schnell. Es ist aber trotzdem gut gelungen und passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht diese dann letztlich auch rund und alle offenen Fragen werden gut aufgelöst.

Alles in Allem ist „Das Medaillon der Erinnerungen“ von Teresa Zwirner ein Roman, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut dargestellte Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar spannend beginnt, dann aber leider doch nachlässt und deren Tempo mir persönlich etwas zu hoch gehalten war, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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