[Werbung] Ballett – eine harte und schweißtreibende Sportart – “Bis es Sterne regnet” von Ava Blum

© AuthorsAssistant

Kaum eine andere Sportart ist so hart, erfordert so viel hartes Training und entsprechendes Durchhaltevermögen wie Ballett. Doch was bedeutet es eigentlich „Ballett Tanzen“, was macht eine Balletttänzer/Balletttänzerin aus und wie wird man es?
Dem allem möchte ich hier in diesem Artikel ein wenig auf den Grund gehen …

Ballett stammt vom italienischen Wort „balletto“ ab. Dies bedeutet Tanz oder auch klassischer Tanz. Daher wird Ballett heutzutage auch immer mit klassischen Tanz verglichen.

(Bildquelle: Pixabay)

Das klassische Ballett ist eine eigenständige Kunstform und stellt eine ganz bestimmte Form eines Bühnentanzes dar. Es zeichnet sich dadurch aus das die Tänzer durch ihre Bewegungen und ihre Schritte eine bestimmte Geschichte erzählen. Sie bringen so bestimmte Stimmungen oder Gefühle rüber. Ballett folgt einer Choreografie, was nichts anderes heißt das die Schritte vorher genau festgelegt wurden. Die Abfolge hilft die Geschichte zu vermitteln.
Die Choreografie wird unterstützt durch (meist) klassische Musik, durch Bühnenbilder und bestimmte Kostüme.

Beim Ballett gibt es ein ganz eigenes System von Tanzschritten. Diese gehen eigentlich von nur 5 Positionen aus und die Bewegungen sind dann nach den jeweiligen anatomischen Bedingungen, die der Körper bietet, aufgebaut.
Wer Ballett tanzt braucht Stärke, Genauigkeit und auch Beweglichkeit. Die Sprache des Balletts ist Französisch.

Entstanden ist Ballett im 18. Jhd., in Frankreich. Mit der Zeit wurden immer wieder Verbesserungen eingearbeitet, es gab neue Regeln und das Training wurde umgestellt. Die Grundtechnik ist immer die Gleiche auch wenn Ballett im Laufe der Jahre immer wieder modifiziert und verbessert wurde.

(Bildquelle: Pixabay)

Welche Ballettstile gibt es?
Zum einen gibt es den französisch-klassischen Stil. Hier sind Anmut, Präzision und Eleganz die wichtigsten Merkmale.
In Russland gibt es die sogenannte Vaganova-Methode. Sie ist eine der bekanntesten Methoden geworden.
In Italien herrschen sowohl die Ceccetti-Methode und das Trainingssystem der „La Scala Theatre Ballett School“, der berühmtesten Ballettschule Italiens vor.
Weitere Methoden sind die Balanchine-Methode, die in den USA zu finden ist, oder auch die Bournonville-Methode aus Dänemark.

Kann eigentlich jeder Ballett lernen?
Diese Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Es hängt von der Motivation ab, dadurch können die Ziele variieren. Es gibt Tänzer, die tanzen nur aus Spaß, weil sie beispielsweise ihre Körperwahrnehmung schulen wollen. Es kann aber auch sein das man Ballett tanzt, weil man an einer Aufführung teilnehmen möchte. Der Weg dahin ist aber sehr lang und beschwerlich. Tanzen kann aber auch sehr berauschend sein, es kann das Selbstvertrauen und damit auch das Lebensgefühl steigern.

Wenn man bereits sehr früh anfängt mit Ballett tanzen, dann hat man durchaus auch die Chance Berufstänzer zu werden. Gerade im jungen Alter ist der Körper noch sehr beweglich, man gewöhnt sich einfach schneller daran und lernt viel schneller.
Wenn man Berufstänzer werden möchte muss mal viel trainieren. Es erfordert sehr viel Schweiß, Schmerzen und auch Rückschläge. Es gibt eine sehr große Konkurrenz, der Leistungsdruck ist zum Teil enorm. Und dennoch ist der Beruf des Balletttänzer sehr populär geworden.

(Bildquelle: Pixabay)

Wie bereits erwähnt ist die Sprache von Ballett Französisch. Durch regelmäßiges Training werden die Begriffe, wie beispielsweise „Passe´“, was so viel bedeutet wie „passieren oder vorbeiführen“ immer geläufiger.

Wenn ihr euch eine Ballettaufführung anseht gibt es immer auch einen Höhepunkt, den sogenannten „Pas de deux“. Dies ist ein Duett, ein Paartanz eines Mannes und einer Frau. Hier gibt es meist atemberaubende Hebefiguren, doch der Pas de deux ist mehr. Er ist der anspruchsvollste Abschnitt der Aufführung und ist sowohl körperlich, technisch und emotional sehr herausfordernd.
Ein sehr bekannter Pas de deux ist im „Nussknacker“ zu finden. Hier ist es der zweite Akt – die Zuckerfee und der Prinz.

»Tanze, bis es Sterne regnet und du trunken bist vor Glück.« Ein New Adult-Roman, der unter die Haut geht!
Irgendwann als gefeierter Balletttänzer auf der Bühne zu stehen, ist Juris größter Traum. Doch der Wunsch, seiner Mutter, der russischen Primaballerina, nachzueifern, zerbricht jäh, als die ihrem schweren Krebsleiden erliegt.
Nur widerstrebend erfüllt Juri ihren letzten Willen und zieht nach New York, um dort bei seinem Vater zu leben. Nicht nur, dass Juri sich mit dessen Vorurteilen herumschlagen muss, was seine Ausbildung zum Bühnentänzer angeht, zu allem Überfluss wird sein Dozent auch noch zudringlich. Um ihm sich vom Leib zu halten, bittet er seine Tanzpartnerin Mae, seine Freundin zu spielen …

(Quelle: Piper)

Meine Rezension / Informationen zum Buch

Auch im Roman „Bis es Sterne regnet“ von Ava Blum dreht sich alles um Ballett. Die Autorin hat hier das Training eingebaut, die Protagonisten laufen zu Höchstformen auf. Und auch der Pas de deux ist ein Thema, darauf arbeiten Mae und Juri, die beiden Protagonisten, hin. Doch der Weg ist, wie auch im realen Leben eines Balletttänzers sehr steinig und schwer, sie müssen Schmerzen aushalten, es fließt jede Menge Schweiß. Ob der Weg der beiden am Ende aber von Erfolg gekrönt wird, das müsst ihr aber selbst herausfinden. Lest den Roman, es lohnt sich wirklich.

(Copyright Banner: © AuthorsAssistant / Informationsquellen: tanz-info / dancewearcentral)