Gelesen: „Schneemagie: Weihnachtszimt und Sternenlicht“ von Pia Hepke

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4307 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 302 Seiten
Sprache: Deutsch

Xenia hält nicht sonderlich viel von Weihnachten oder Schnee. Entsprechend wenig begeistert ist sie, das Weihnachtsfest bei ihrer Mutter mit dem Rest der Familie im verschneiten Finnland feiern zu müssen.
Geht es noch schlimmer? Allerdings! Auf dem Weg dorthin wird sie in einen schweren Unfall verwickelt, kann jedoch im letzten Moment gerettet werden. Ihr Retter bringt sie in seine Hütte, in der sie wegen eines heftigen Schneesturms erst einmal festsitzt. Noch mehr Schnee also!
Unweigerlich lernt sie den Fremden besser kennen. Doch wer ist er wirklich?
Zwischen einem singenden, klingenden Tannenbaum, lecker duftenden Keksen und heißen Saunagängen macht sich Xenia daran, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Aber das ist nicht das Einzige, das ihn umgibt.
Ach ja, und dann wäre da noch das Pferd mit der Sternenlichtmähne.
(Quelle: amazon)

Nachdem ich bereits „Wintermagie“ von Pia Hepke gelesen und für sehr gut befunden hatte stand schnell fest auch „Schneemagie: Winterzimt und Sternenlicht“ musste ich auf den Reader lagen.
Das Cover ist in meinen Augen wirklich toll und der Klappentext versprach mir wieder einmal richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott mit Lesen los.

Die Charaktere dieser Geschichte hier haben mir richtig gut gefallen. Sie wirkten auf mich vorstellbar und die Handlungen waren verständlich.
Ich habe Xenia und Raf schnell ins Herz geschossen. Sie wirkten auf mich glaubhaft und haben beide eine Art an sich, man kann echt nicht anders als sie zu mögen. Dabei ist Raf doch ziemlich mysteriös, doch als Leser lernt man ihn, genau wie Xenia auch, immer besser kennen. So kann man dann auch verstehen warum Xenia Weihnachten eigentlich gar nicht mag.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Geschehen, die sich ebenfalls sehr gut ins Geschehen einfügen, die einen festen Platz haben und ganz eigene Dinge mitbringen. Sie alle haben mir auch sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig flüssig und lässt sich leicht und locker lesen. Es macht wirklich großen Spaß dieses Buch zu lesen. Die Autorin versteht es perfekt eine gewisse winter-weihnachtliche Stimmung zu erzeugen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es kommt schnell Spannung auf, es geht wieder richtig fantastisch und sehr magisch zu. Man kann den Zauber richtig greifen, zwischen den Zeilen steckt hier so viel mehr als man vorher ahnen kann. Einmal angefangen kann man das Buch wirklich kaum zur Seite legen. Man wird regelrecht in den Bann der Geschichte gezogen.
Die Autorin schafft es Themen wie Selbstfindung, Mut und auch Hoffnung in ihrer Geschichte unterzubringen. Sie vermittelt eine Botschaft, regt ihre Leser so auch zum Nachdenken an.

Das Ende ist in meinen Augen absolut toll. Ich empfand es als wirklich passend gewählt, es schließt die Geschichte hier wirklich sehr gut ab und macht alles schön rund.

Insgesamt gesagt ist „Schneemagie: Weihnachtszimt und Sternenlicht“ von Pia Hepke ein Roman, der mich total in seinen Bann ziehen konnte.
Wundervolle Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, emotional und auch sehr tiefgründig empfunden habe und die den Leser durchaus auch zum Nachdenken anregt, haben mir ganz tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension „Wintermagie: Schneeflockenküsse und Sternenstaub“