Gelesen: „Alia (Band 2): Der schwarze Stern“ von C. M. Spoerri

Achtung:
Dies ist Band 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3300 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 566 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (12. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch

Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft zu erhalten. Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihre Reise gerade erst begonnen hat.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Nachdem ich den ersten Band der „Alia-Reihe“ von C. M. Spoerri gelesen und geliebt habe war ohne jeglichen Zweifel klar auch „Alia: Der schwarze Stern“ musste auf meinem Reader Einzug halten. Das Cover ist dieses Mal in grün gehalten und man kann die Reihenzugehörigkeit klar erkennen. Der Klappentext machte mich extrem neugierig und so habe ich das eBook geladen und dann ging es auch ohne Umschweife mit Lesen los.

Die Charaktere waren zum großen Teil bereits gut bekannt aus dem ersten Band. Ich empfand dies als wirklich klasse, denn ich habe sie bereits dort sehr ins Herz geschlossen.
Als Leser trifft man hier wieder auf Alia und Reyvan, die auf der Flucht sind. Man geht den Weg mit ihnen, erlebt Gefahren und merkt auch wie tief die Gefühle der beiden mittlerweile füreinander sind. Beide entwickeln sie sich hier in Band 2 merklich weiter, wobei es Alia ist, die den größten Sprung macht.
Weiterhin wird hier Zaron ins Geschehen eingeführt. Ich muss sagen er war mir nicht immer wirklich geheuer und ich habe mehr als einmal an ihm gezweifelt. Zum Ende hin habe ich ihn aber sehr gemocht.
Und es gibt einen „Bekannten“ einer anderen Reihe der Autorin, man trifft auf Maryo. Ich wusste erst nichts mit ihm anzufangen, das muss ich zugeben. Doch auch er hat sich nach und nach immer mehr in mein Leserherz geschlichen und da ich mehr über ihn wissen will, werde ich wohl auch seine Reihe lesen. Auf mich wirkte er jedenfalls sehr interessant und auch sympathisch.

Neben den genannten Figure gibt es noch andere Charaktere, Wesen und Kreaturen, die sich alle wunderbar ins Geschehen einfügen und letztlich ein stimmiges Ganzes bilden.

Der Schreibstil der Autorin ist so wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich habe das Buch angefangen und war sofort wieder mittendrin. Die Autorin hat es auch hier wieder verdammt gut geschafft mich mit ihren Worten an den Reader zu fesseln.
Geschildert wird das Geschehen auch in Band 2 wieder auch verschiedenen Sichtweisen. Alia nimmt den größten Part ein aber auch Reyvan oder Zaron kommen zu Wort. Mir gefiel diese Vielsichtigkeit sehr gut, so konnte ich auch die anderen wieder sehr gut verstehen.
Die Handlung setzt an Band 1 an. Daher ist es unbedingt notwendig diesen auch vorher gelesen zu haben, da die Handlung hier darauf aufbaut. Und wie sie das tut. Es geht direkt wieder richtig spannend los. Als Leser ist man mittendrin, die Spannungskurve wird hier konstant auf höchsten Level gehalten. Es geht sehr fantastisch zu, man lernt verschiedene Welten genauer kennen, erfährt mehr über die Bewohner und ihre Gegebenheiten.
In diesem zweiten Teil gibt es deutlich mehr Magie zu finden, genauso wie die Liebe wieder eine wichtige Rolle einnimmt. Es kommt wirklich niemals Langeweile auf, die Autorin bringt immer wieder neue Dinge ins Geschehen, hat Wendungen eingebaut, die man so niemals auch nur ansatzweise erwartet hätte.

Das Ende hat mich dann ganz ehrlich vollkommen aus der Bahn geworfen, Ich musste wirklich heftig schlucken, damit hätte ich niemals gerechnet. Nun brauche ich ganz dringend den 3. Band, denn ich muss wissen wie es weitergeht.

Kurz gesagt ist „Alia: Der schwarze Stern“ von C. M. Spoerri ein zweiter Reihenteil, der mich vollkommen gefesselt und für sich gewonnen hat.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, zum Teil schon gut bekannt, zum Teil aber auch neu, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die an Band 1 anknüpft und in der es magisch, spannend, fantastisch und zum Ende hin auch traurig zugeht, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und lassen Band 3 herbeisehnen.
Unbedingt lesen!

Rezension „Alia (Band 1): Der magische Zirkel“

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