Gelesen: „Schneezauber: Das Heartbreaker Syndrom“ von Hannah Siebern

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Independently published (22. September 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1687452555
ISBN-13: 978-1687452559

Nancy liebt ihren Job als Sekretärin in einer Kanzlei. Eigentlich. Denn kurz vor Weihnachten erwartet sie eine böse Überraschung. Ihr neuer Vorgesetzter ist ausgerechnet Matthew Armstrong – der Vater ihres zwölfjährigen Sohnes und ein Herzensbrecher ohnegleichen. Kein Mann hat sie je so verletzt wie er, und jahrelang hat er sich kaum blicken lassen. Doch nun will er auf einmal eine Beziehung zu seinem Sohn aufbauen. Warum jetzt? Und wieso fehlen ihm beim Flirten mit anderen Frauen plötzlich die Worte? Nur bei Nancy schafft er es noch, seinen Charme spielen zu lassen und bringt ihre Gefühlswelt damit ganz schön durcheinander. Besonders, weil ihr gutaussehender Nachbar sie endlich um ein Date gebeten hat …
(Quelle: amazon)

Ich kannte bereits die einige Romane von Hannah Siebern, so auch die beiden Vorgänger der „Schneezauber“. Daher war ich jetzt auf echt total gespannt auf „Schneezauber: Der Heartbreaker Syndrom“ aus ihrer Feder.
Das Cover ist dieses Mal gelb gehalten und die Figuren passen wirklich sehr gut zur Geschichte. Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht und so habe ich mich auch ganz flott ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen eingearbeitet. Ich als Leser konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Nancy ist eine tolle junge Frau, die mitten im Leben steht. Sie ist die Mama von Elijah und alleinerziehend. Mir gefiel Nancy von ihrer Art her total gut, sie ist selbstbewusst und auch schlagfertig. Dabei ist es nicht immer leicht, besonders wenn es um Elijahs Vater geht.
Matthew ist eben dieser, der Vater von Elijah und leider hatte er jahrelang kaum Zeit für seinen Sohn. Er ist Anwalt von Beruf und plötzlich wieder mitten im Leben von seinem Sohn und von Nancy. Eigentlich ist Matthew ein Frauenheld, doch es gibt hier ein Ereignis, das alles verändert.
Ich mochte beide echt gerne, die Dialoge sind wirklich absolut gelungen.

Weiterhin lernt der Leser hier Elijah sehr gut kennen. Er ist einfach ein verdammt guter Junge, der Mutter und Vater verdient hat. Und es gibt noch andere Figuren, zum Teil waren sie mit bereits bekannt aus den anderen „Schneezauber“-Büchern. Jeder von ihnen fügt sich sehr gut ins Geschehen ein und hat einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Man kommt als Leser sehr gut ins Geschehen hinein und kann dann absolut flüssig folgen und auch alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Nancy und Matthew. Beide Mal hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen unheimlich gut passt. Man ist den Charaktere so noch um Einiges näher und lernt sie noch besser kennen.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife, man ist direkt mittendrin und kann sich in alles gut hineinversetzen. Es ist zwar streng genommen der 3. Teil der Reihe, man kann ihn aber vollkommen frei und unabhängig lesen und alles gut nachvollziehen.
Einerseits erwartet den Leser hier eine Liebesgeschichte, es geht aber gleichzeitig auch ziemlich humorvoll zu. Immer wieder musste ich schmunzeln, es ist einfach herrlich.
Die angesprochene Liebesgeschichte empfand ich als genau richtig. Sie entwickelt sich genau passend und wirkte auf mich absolut glaubhaft.

Das Ende ist in meinen Augen wirklich gut gelungen. Ich empfand es als sehr passend zur Gesamtgeschichte, es macht diese rund und schließt sie mit einem sehr guten Gefühl ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Schneezauber: Das Heartbreaker Syndrom“ von Hannah Siebern ein Roman, der mich wieder einmal richtig gut für sich gewinnen konnte.
Realistisch gezeichnete sympathische Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als richtig humorvoll aber auch emotional und romantisch empfunden habe. Haben mich wirklich wunderbar unterhalten und letztlich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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