[Werbung] Buchvorstellung – „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper

74 Jahre ist der 2. Weltkrieg nun schon her. Und dennoch ist er immer wieder Thema in Büchern. Autoren*innen widmen sich diesem Thema, es soll nicht vergessen werden welche Grausamkeiten damals geschehen sind.
So auch um Buch „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper. Genau diesen Roman möchte ich euch mit diesem Beitrag heute ein wenig genauer vorstellen.

Zunächst habe ich hier das Cover und den Klappentext für euch:

Michaela Küppers aufwühlender Roman über ein Frauen-Schicksal im Dritten Reich vor dem Hintergrund der sogenannten Kinderlandverschickung
Das Ruhrgebiet im Sommer 1943. Die junge Lehrerin Barbara soll eine Gruppe Mädchen im Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung begleiten. Angst, aber auch gespannte Unruhe beherrschen die Gedanken der Kinder, denn sie wissen nicht, was sie erwartet. Das Heim, das ihr zeitweiliges Zuhause werden soll, erweist sich zunächst als angenehme Überraschung, doch dann muss dieses geräumt werden.
Es beginnt eine Odyssee, die nicht nur die Kinder, sondern auch Barbara an ihre Grenzen führt, denn mehr und mehr wird sie, die sich bisher aus der Politik herauszuhalten versucht hat, mit den grausamen Methoden und Plänen der Nationalsozialisten konfrontiert – und mit Menschen, die für ihre Ideologie vor nichts zurückschrecken.
Als schließlich ein Mädchen verschwindet und ein polnischer Zwangsarbeiter verdächtigt wird, kommt für die Lehrerin die Stunde der Entscheidung.
Ein Roman über die Frage: Wie konnte man, konnte eine Frau unter dem verbrecherischen System des Nationalsozialismus anständig bleiben?

(Quelle: Doremer Knaur)

Weitere Informationen zum Buch findet ihr zum einem bei Amazon (mit Blick ins Buch) und auch beim Verlag (hier gibt es ebenfalls eine Leseprobe).

Was erwartet euch nun genau in diesem Buch?
Dieser Roman wühlt enorm auf, er macht nachdenklich. Die Autorin widmet sich hier der sogenannten Kinderlandverschickung, die im Nationalsozialismus vorkam. Dieses Thema ist zumeist vergessen, es kam mir so bisher noch in keinem Roman unter.
Im Roman wird dies durch verschiedene Sichtweisen geschildert, insgesamt sind es 4 Personen, denen man hier über 2 Jahre hinweg folgt. So lernt man die Charaktere auch sehr gut kennen. Eine besondere Rolle nimmt hier auch Barbara ein, die die Kinderlandverschickung hier mit ihr anvertrauten Kindern durchmacht. Sonst aber sind es eben Kinder, deren Tagebucheinträge man hier vorfindet.
Es ist eine dramatische und, wie bereits erwähnt, aufwühlende Handlung. Die Charaktere werden an ihre Grenzen geführt, sie müssen einiges erleiden.
Wenn man ins Buch einsteigt erfährt man schon direkt zu Beginn vom dramatischen Ende, ohne eine Ahnung zu haben, wie es dazu kam. Danach baut sich dann die eigentliche Handlung auf.

Als Leser dieses Buches sollte man sich bewusst sein, dass es sicherlich kein leichtes, sondern eher ein anspruchsvolles Thema ist. Doch es ist wichtig, es ist ein Stück Zeitgeschichte, dem sich die Autorin hier widmet.
Im Nachwort kommt dann die Autorin nochmals zu Wort. Die klärt hier den Leser über ihre Recherche auf, wie sie zu diesem aufwühlenden Thema kam.

Ich habe diesen Roman im Vorfeld unserer Blogger-Aktion gelesen.
Mein Fazit zum Buch:
Insgesamt gesagt ist „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper ein Roman, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Realistisch dargestellte Charaktere, ein flüssig zu lesender einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr interessant, erschütternd und auch wirklich wichtig empfand, haben mir bewegende Lesestunden beschert.
Wirklich empfehlenswert!

Meine gesamte Rezension könnt ihr hier nachlesen.

Dieser Beitrag hier gehort zu einer Blogger-Aktion, organisiert durch die Netzwerk Agentur Bookmark.
In diesem Plan hier könnt ihr weitere interessante Beiträge zum Buch finden.

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