Gelesen: “Wenn Schmetterlinge fliegen lernen” von Astrid Töpfner

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2627 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 287 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 2496701241
Verlag: Tinte & Feder (10. September 2019)
Sprache: Deutsch

Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.
»Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?«
»Um den Kokon aufzubrechen.«
Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.
Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?
Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen – und fliegen zu lernen.
(Quelle: Tinte & Feder)

Von der Autorin Astrid Töpfner kannte ich bisher noch keinen Roman. Daher war ich nun auch gespannt auf „Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ aus ihrer Feder.
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht und so habe ich das Buch dann nach dem Laden auch flott angefangen zu lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut ausgearbeitet und ins Geschehen eingefügt. Mir gefielen sie, sie wirkten vorstellbar und die Handlungen waren verständlich.
Olivia hat schon einiges erlebt. Na außen ist eine selbstbewusste junge Frau, ganz tief drinnen weiß sie aber sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Hier zeigt sie ihre zerbrechliche Seite. Zudem liebt Olivia das Meer und würde am liebsten aus der Schweiz verschwinden.
Tom ist Olivias Sandkastenfreund und auch er hat so seine Geheimnisse, die er mit sich herumträgt. Auch er gefiel mir sehr gut, ist richtig gut beschrieben.
Weiterhin lernt man als Leser noch Valerie, Toms Schwester, und André, der ein wenig kratzbürstig rüberkommt, kennen. Die Mischung ist in meinen Augen wirklich gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt als Leser wirklich gut durch die Seiten hindurch. Es ist alles verständlich und man kann als Leser gut folgen.
Die Handlung selbst hat mir richtig gut gefallen. Es ist sehr emotional, es geht ans Herz und auch spannend von Anfang bis Ende.
Die Autorin hat hier auch ernstere Themen wie Trauerbewältigung, Selbstfindung und auch Stalking ins Geschehen eingebaut. Es wirkte stimmig und wirklich sehr gut gemacht auf mich.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt diese sehr gut ab und macht alles schön rund. Für mich war es also genau richtig.

Abschließend gesagt ist „Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ von Astrid Töpfner ein Roman, der mich sehr gut für sich gewinnen konnte.
Interessante gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und auch wirklich spannend empfunden habe und in der durchaus auch ernstere Themen angesprochen werden, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich begeistert!
Wirklich empfehlenswert!

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