Gelesen: „Underground Kings: Sven“ von Aurora Rose Reynolds

Taschenbuch: 260 Seiten
Verlag: Romance Edition (8. November 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903278076
ISBN-13: 978-3903278073

Sven weiß, was er will. Eine Frau zählt nicht dazu, denn jemanden an sich heranzulassen, bedeutet Schwäche, und diese kann er sich nicht leisten. Erst als er dem Wirbelwind Maggie begegnet, beginnt seine Haltung zu bröckeln …
Maggie sehnt sich nach einem Happy End, doch bisher ist ihr Mr Right noch nicht begegnet. Als sie eines Morgens nackt neben einem anbetungswürdigen Kerl aufwacht – ohne jede Erinnerung an die Nacht zuvor –, weiß sie, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Sven ist der Typ Mann, vor dem Mütter ihre Töchter warnen, und dennoch verliert sie viel zu schnell ihr Herz an ihn. Während die beiden darum kämpfen, mit ihren Gefühlen klarzukommen, gerät Maggie ins Visier von Drogenhändlern, die bereits ihre Schwester auf dem Gewissen haben …
(Quelle: Romance Edition)

Bisher habe ich alle Romane von Aurora Rose Reynolds gelesen und immer auch geliebt. So auch die „Underground Kings“ aus ihrer Feder. Mit „Underground Kings: Sven“ steht nun der dritte Teil dieser Reihe in den Startlöchern und entsprechend gespannt war ich auf dieses Buch.
Das Cover zeigt wieder einen ziemlich heißen Kerl, was ich richtig gut finde, und der Klappentext verspricht tolle Lesezeiten. Daher habe ich „Sven“ auch direkt nach Erhalt gelesen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin rundum gut gelungen. Ich empfand jeden von ihnen als vorstellbar dargestellt und die Handlungen waren für mich immer gut zu verstehen.
Als Leser lernt man hier Maggie kennen. Ich mochte sie auf Anhieb total gerne. Maggie ist ein Familienmensch, vor allem für ihre Schwester würde sie alles in ihrer Macht stehende tun. Sie hat aber auch ihren ganz eigenen Kopf, lässt sich nicht unbedingt gerne etwas von anderen sagen. Dadurch rasselt sie mit Sven auch des Öfteren zusammen.
Sven ist, wie irgendwie alle Männer in den Romanen der Autorin, ein Kerl, der sehr herrisch rüberkommt. Er ist Besitzer eines Clubs in Vegas, hat aber gleichzeitig auch Verbindungen zu den anderen Kings. Denn sie alle haben noch eine Rechnung offen. Eigentlich hat Sven auch nicht unbedingt die Nerven für eine Beziehung, bis er Maggie kennenlernt. Sie ist für ihn die Eine, die Frau die zu ihm gehört, komme was wolle. Er hat ihr gegenüber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Durch Maggie wird Sven auch weich, das zeigt er mehr als nur einmal in der Handlung, was mir ausgesprochen gut gefiel.

Neben den beiden genannten Charakteren tauchen noch andere Personen im Geschehen auf. So Maggies Schwester, ihre Eltern oder eben auch die anderen Kings Kai und Kenton. Und es gibt ein Wiedersehen mit Bekannten aus der ersten Reihe der Autorin. Somit ist die Verbindung hergestellt und irgendwie gehören sie dann doch alle zusammen.

Der Schreibstil ist typisch für die Autorin. Sie schreibt flüssig und locker, man kommt als Leser problemlos ins Geschehen hinein und merkt am Ende gar nicht wie die Seiten an einem vorbeiziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sven und Maggie. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die wunderbar passt. Man ist den Charakteren so noch um einiges näher und lernt sie noch viel besser kennen, da man die Gedanken und Gefühle erfährt.
Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Auch wenn es Teil 3 der Reihe ist, man kann ihn ohne Kenntnisse der anderen Romane lesen. In Reihe macht es aber noch mehr Spaß.
Ich war sofort drin und bin dann wirklich durchgerauscht. Dabei ist dieser King hier ein wenig anders als die anderen, zumindest kam es mir so vor. Die Autorin zeigt hier mehr als in den anderen Büchern der Reihe, das ein „Underground King“ auch eine richtig weiche Seite hat. Doch es geht nicht nur sanft zu, auch Spannung kommt auf und der rote Faden zieht sich durch die gesamte Handlung hindurch. Und eben jede Menge verschiedene Emotionen und Gefühle. Also genau das, was man als Leser gerne liest und was man von der Autorin gewohnt ist.
Was mir persönlich richtig gut gefallen hat, die Autorin zieht hier auch Parallelen zu einer ihrer anderen Reihen, sie verknüpft diese.

Das Ende ist in meinen Augen dann wieder einmal richtig gut gewählt. Es ist auch ganz typisch für die Autorin, ich empfand es als rundum passend und durch den Epilog wird es verdammt gut abgeschlossen.

Kurz gesagt ist „Underground Kings: Sven“ von Aurora Rose Reynolds ein Roman, der so typisch die Autorin ist und mich von Anfang an richtig einnehmen konnte.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend, abwechslungsreich und auch emotional und gefühlvoll gehalten ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Rezension „Underground Kings: Kenton“
Rezension „Underground Kings: Kai“

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