[Werbung] Im Gespräch mit … Anna Fischer – “Herz im Schneegestöber”

Die “Herz-Reihe” von Anna Fischer hat im Oktober Zuwachs bekommen. Da ist nämlich “Herz im Schneegestöber” erschienen.
Die Autorin ist bekannt für ihre humorvollen Liebesgeschichten. Doch wer genau steckt eigentlich hinter Anna Fischer? Ich durfte die Autorin mit Fragen löchern und heute ist es nun soweit, ihr dürft ihre Antworten darauf lesen.

Hallo liebe Anna,
es freut mich das du dir die Zeit nimmst und mir ein paar Fragen beantwortest.

Wie geht es dir denn ganz aktuell?
Momentan fühle ich mich etwas überfordert. Das liegt zum Einen an der Veröffentlichung und der Marketing-Arbeit und zum Anderen an privaten Angelegenheiten, die mich beschäftigen, wie mein bevorstehender Umzug ins Frankenland. Aber es ist ein positiver Stress.

Es gibt ja immer noch ein paar Leser, die dich und deine Romane nicht kennen. Magst du dich bitte mit 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften vorstellen? Was muss man unbedingt über dich wissen?
Positiv?
1. Mein Herz. Es wäre mir eine Freude, wären alle Menschen auf dieser Welt glücklich.
2. Meine Kritikfähigkeit. Wenn ich die Welt anders haben will, versuche ich immer erst mich zu ändern und schaue bei Konfliktsituationen immer, welchen Teil ich dazu beigetragen habe, und ändere ihn dann.
3. Meine Empathie. Ich kann mich sehr leicht in Andere hineinversetzen und sie wahrnehmen und ihnen alleine dadurch ein gutes Gefühl vermitteln.
Negativ:
1. Meine Ungeduld. In der Ruhe liegt die Kraft heißt es so schön. Diesbezüglich scheitere ich gerne kolossal. Der Wunsch sollte eigentlich schon erfüllt sein, noch bevor ich überhaupt weiß, dass ich so einen Wunsch habe. *Räusper*
2. Meine Unüberlegtheit. Erst denken, dann handeln. Ich verwechsle wohl gerne dieses Motto und handle, ohne mir großartig Gedanken darüber gemacht zu haben. Aber ich erkenne leichte Fortschritte, da ich ab und zu nun tatsächlich erst den Denkapparat anwerfe, bevor ich etwas angehe. Zuviel denken ist aber nichts für mich, denn da kommt dann Negativpunkt eins zum Tragen: Die Ungeduld …
3. Zuviel angehen. Ich will an dem Buch arbeiten, dann Sport treiben, dann mit einer Freundin telefonieren, dann shoppen gehen, ins Kino, in die Natur, dieses Projekt noch angehen, dort noch die Mails schreiben, im Haushalt und in Seelenangelegenheiten Ordnung schaffen. Und da fühle ich mich dann schnell überfordert … wie derzeit …

Gerade erst ist der 4. Teil deiner „Herz“-Reihe „Herz im Schneegestöber“ erschienen. Magst du kurz zusammenfassen worum es in deinem Roman geht?
Merry Christmas On The Road: Umweltaktivistin und Finanzmanager lassen sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip quer durch die verschneiten USA ein …

Die Bücher deiner Reihe sind ja alle sehr humorvoll. Wie kam dir die Idee dazu?
Ich hatte „Herz in Reparatur“ veröffentlicht (Mit den berühmten klo-Männchen auf dem Cover, falls sich jemand erinnert. ^^) und weil das Buch sehr erfolgreich war, klopfte der Montlake-Romance-Verlag bei mir an, um mich unter Vertrag zu nehmen. Und so kam die Idee, eine Reihe im Stile des ersten Herz-Romans zu machen: Eine selbstbewusste Frau aus Deutschland, die so ihre Problematik in Sachen Liebe hat, und in Amerika ein Abenteuer erlebt. Dabei ist mir wichtig, dass immer unterschiedliche Thematiken behandelt werden. Die Liebe hat ja verschiedene Facetten und die beleuchte ich dann gerne.

Wie viel Anna Fischer steckt in deinen Charakteren? Oder sind es doch eher die äußeren Einflüsse, die in den Figuren zu finden sind?
Klar kommen in den Figuren Eigenschaften vor, die man von sich selber kennt. Das macht ja auch oft die Identifikation für den Leser aus. Aber wenn ich eine Figur zum Leben erwecke, dann erzählt mir die Figur sehr bald, wie sie tickt und entwickelt ein Eigenleben. So gesehen steckt ein bisschen was von mir in den Figuren, ein bisschen Inspiration von Außen – aber im Grunde haben sich die Figuren selbst erschaffen.

Mit welchem Charakter aus „Herz im Schneegestöber“ fühlst du dich am meisten verbunden und warum?
Früher hätte ich gesagt: Mit dem Finanzmanager Adam. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen seiner Gebrochenheit und der Flucht vor der Liebe und in die Arbeit. Mittlerweile fühle ich mich da aber mehr mit Josie verbunden, je bewusster ich lebe und erkenne, dass es wichtig ist, für sich und seine Seele zu sorgen.

Würdest du gerne mal mit deinen Charakteren tauschen und deren Leben erleben wollen?
Nein. Ich liebe mein Leben. Genau so, wie es ist. Mit all dem Licht. Aber auch den Baustellen. Und wenn ich ein anderes Leben erleben will, dann fühle ich mich einfach nur ein. 🙂

Stell dir vor, dein Buch würde verfilmt werden und du dürftest die Schauspieler mit aussuchen. Auf wen würde deine Wahl fallen und warum?
Also ich hoffe sogar, dass es verfilmt wird. Die Chance besteht jedenfalls. Und mein klarer Favorit für die Rolle der Josie ist Karoline Herfurth. Sie hat ein Faible für Roadtrips und führte erst kürzlich Regie bei einem: Sweathearts.
Für die Rolle des Adam Harper könnte ich mir Florian David Fitz vorstellen.

Wie jedes Jahr will Umweltaktivistin Josie Weihnachten bei ihrer Familie in den USA verbringen. Auf dem Weg dorthin macht sie unfreiwillig Bekanntschaft mit dem gut aussehenden, aber arroganten Finanzmanager Adam Harper. Sehr schnell prallen ihre Weltanschauungen aufeinander.
Dann legt auch noch ein Jahrhundert-Schneesturm den gesamten Flugverkehr lahm. Weil Josie es zu Weihnachten nach Hause schaffen und Adam zu seinem wichtigen Geschäftstermin kommen will, schließt das ungleiche Paar notgedrungen Waffenstillstand und begibt sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip. Und plötzlich kommen bei beiden wider Erwarten mitten im Schneegestöber Frühlingsgefühle auf …

(Quelle: amazon)

Weitere Informationen zum Buch findet ihr hier.
Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier lesen.

Kommen wir mal zu einer „Standartfrage“, die du sicherlich schon tausendfach gestellt bekommen hast … Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es einen Auslöser oder kam das einfach so?
Durch einen Todesfall. Schreiben diente mir da als Therapie. Und irgendwann merkte ich, wie toll es ist, eigene Welten zu kreieren, Figuren zu designen und Geschichten zu entwickeln …

Wenn du schreibst, wie gehst du dabei vor? Hast du bestimmte Rituale, plottest du beispielsweise alles genau durch oder schreibst du eher drauf los und schaust wohin die Reise geht?
Ich hab da eine klare Struktur: Erst steht die Idee – die sogenannte Logline. Dann kommt der OnePager – und ich fasse auf eine Seite die Geschichte zusammen. Und dann wird die Geschichte nach und nach ausgewalzt. Dabei gehe ich nach dem Drei-Akt-Schema vor. Rituale? Ich drucke mir das Geschriebene gerne aus und setze mich in ein Café, um dort weiter zu arbeiten. Das Sahnehäubchen ist dabei, wenn der Roman geschrieben ist und es darum geht, mehr Atmosphäre rein zu bekommen, oder es stilistisch noch besser zu schleifen. Der Kaffee schmeckt dabei immer besonders vollmundig. 🙂

Ein ganz normaler Tag in deinem Leben … lässt du uns daran teilhaben?
Ich stehe so gegen 5.00 auf. Mache mir einen Kaffee und setze mich an die Arbeit. Wenn ich mein Pensum erreicht hab, gehe ich gerne in Cafés, zum Joggen, in die Natur. Mache es mir gerne in der Badewanne gemütlich, schaue gerne einen Film, oder telefoniere gerne. Ich bi da sehr, sehr genügsam. Für mich braucht es kein Feuerwerk.

Wie entspannst du neben dem Schreiben? Hast du beispielsweise bestimmte Hobbys um den Kopf frei zu bekommen?
Ja. Joggen. Das ist für mich wie Meditation. Oder in der Natur spazieren gehen.

Das Jahr 2019 ist ja fast vorbei. Wenn du zurückblickst, gab es einen Moment der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ich glaube, würde ich alle Momente 2019 hier niederschreiben, die mir auf ewig in Erinnerung bleiben werden, würde das einen Roman geben. Das war das intensivste Jahr meines Lebens. Emotionale Achterbahnfahrt, mal in den Himmel und mal in die Hölle. Und das mehrmals.

Schauen wir doch mal ein wenig in die Zukunft … gibt es zukünftige Projekte über die du bereits reden kannst? Oder ist alles noch Top Secret?
Sofern der Verlag eine weitere Zusammenarbeit wünscht, würde ich gerne zwei weitere Herz-Romane schreiben. Wenn nicht, könnte ich mir vorstellen, das Genre-Fach zu wechseln.

Bevor wir zum Ende kommen übergebe ich dir das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon sagen?
Lieber Leser, wenn ich dich mit meinen Geschichten berühren kann, ist das etwas, was mich berührt. Nicht selten sammeln sich bei mir Tränen in den Augen, wenn ich in Rezensionen lese, wie sehr die Geschichte jemanden gepackt und mitgenommen hat, und er bestenfalls auch etwas für sein Leben herausziehen konnte. Denn das war schon immer mein Traum: Mit meiner Kunst den Menschen eine Freude zu sein und sie im Herzen zu bewegen. Doch wenn du, lieber Leser, mal keine gute Zeit mit meinem Roman hattest, dann tut mir das wirklich leid. Du kannst mir glauben, dass ich mein Bestes versucht hab, dir eine gute Geschichte zu liefern. Das ist mir dann leider nicht gelungen.

Liebe Anna, ich danke dir für deine Zeit und deine Antworten.

Ich hoffe nun, irh seid so richtig neugierig auf “Herz im Schneegestöber” und möchtet den Roman gerne lesen. Ich kann ihn euch wirklich wärmstens empfehlen.

Gewinnspiel:

Um euch den Wunsch zu erfülle, wenn ihr den Roman gerne lesen möchtet, dann solltet ihr nun aufpassen. Ich darf nämlich zwei signierte Exemplare des Romans an euch verlosen.
Dafür beantwortet bitte einfach die nachstehende Frage und schon seid ihr im Lostopf.

Wie schaut euer ganz persönlicher Roadtrip durch die USA aus? Beschreibt ihn doch bitte kurz in 3-4 Sätzen.

!! Das Gewinnspiel ist beendet !!

Die Gewinner der beiden signierten Exemplare sind

Sonjas W. (Sonjas Bücherecke)
Kerstin

Das Interview ist Teil der Blogger-Aktion, organisiert von der Netzwerk Agentur Bookmark. Weitere interessante Artikel rund um das Buch findet ihr hier im Plan.

8 Kommentare zu „[Werbung] Im Gespräch mit … Anna Fischer – “Herz im Schneegestöber”“

  1. Sonjas W. (Sonjas Bücherecke)

    Hallo Manja,

    zuerst einmal vielen Dank für deinen interessanten Bericht und das informative Interview. Man lernt die Autorin ja richtig gut kennen.

    Wie würde mein persönlicher Road-Trip aussehen. Ich würde mir gerne ma New York anschauen, aber auch entlang der Route 66 fahren, außerdem möchte ich die Strände in Florida besuchen. Träumen kann man ja.
    Wünsche dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Sonja

    1. Ich würde keinen Roadtrip in Amerika planen , dafür sind meine Englisch zu schlecht . Ich würde eher durch Deutschland einen Roadtrip machen da gibt es soviele Ecken zu entdecken. Aber ein Buch zu lesen was davon erzählt finde ich wunderbar da kann ich gedanklich eintauchen und dabei sein .

  2. Danke für den tollen Beitrag. Einen richtigen Roadtrip würde ich eher weniger planen, aber wenn dann müssten unbedingt New York, Las Vegas und Los Angeles enthalten sein. Diese Städte würde ich unheimlich gerne mal sehen wollen.
    LG Steffi

  3. oh der würde dauern 🙂 angefangen ganz unten im Zipfel bis hoch in den Norden. Das Land hat so viele Möglichkeiten. Aber die komplette legendere Route66 wäre auf jedenfall dabei. Das am besten mit Wohnmobil um von keinem Hotel abhängig zu sein

  4. Die Aktivitäten würde ich mit meinen Mädels ( die dabei sein müssen ) spontan entscheiden. Bissl was unternehmen, paar Sehenswürdigkeiten, tolle Fotos machen.

  5. Da die USA nicht zu meinen Traumzielen gehört, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht.
    Wenn… Dann würde ich meinen Mann schnappen und in einem Wohnmobil dahin reisen, wohin es uns führt. Wichtige Ziele gäbe es wahrscheinlich nicht, denn oft findet man unterwegs Orte, die zwar unbekannt, aber wunderschön sind.

  6. Daniela Schiebeck

    Mein Roadtrip würde in New York starten. Dann würde es nach Florida gehen, dort würde ich mir die schönen Weißkopfseeadler anschauen und die Strände. Weiter an die Westküste nach Kalifornien und hoch in den Norden. Ausklingen würde ich das ganze dann im Mittleren Westen.

    Liebe Grüße
    Daniela

  7. Ich würde gerne über die Interstate 80 einmal quer durch die USA reisen. von der Bay Bridge in San Francisco bis zur Washington Bridge in New York. Bislang habe ich es nur bis Utah geschafft. 🙂

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