Gelesen: “Cinder & Ella: Happy End – und dann?” von Kelly Oram

Achtung:
Dies ist Teil 2!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1832 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 529 Seiten
Verlag: ONE (30. September 2019)
Sprache: Deutsch

Cinder & Ella sind zurück!
Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods – und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?
(Quelle: ONE)

Bereits den ersten Teil von „Cinder & Ella“ von Kelly Oram habe ich total geliebt. Jetzt stand mit „Cinder & Ella: Happy End – und dann?“ Teil 2 auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover ist dieses Mal in weiß und passt sehr gut zum ersten Teil und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und schon ging es los.

Die Charaktere sind dem Leser bereits sehr gut bekannt aus Band 1. Man kann hier nochmals mitverfolgen wie es mit ihnen weitergeht, wie sie sich nach dem Ende von Teil 1 verhalten.
Ella nimmt hier eine sehr große Rolle ein. Als Leser erlebt man ihre Entwicklung zur Erwachsenen. Sie wirkte auf mich selbstbewusst und weiß sich auch durchzusetzen. Doch immer wieder sind da auch diese Selbstzweifel, gerade wenn es um ihre Narben und ihre Behinderung geht. Dann wirkt sie unheimlich verletzlich und zieht sich zurück.
Brian ist ein toller Kerl. Er ist schon fast zu perfekt, zu liebevoll und zu zuvorkommend, gerade Ella gegenüber. Er hat kaum Ecken und Kanten, was ich ehrlich doch schade fand.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die mir allerdings zu blass blieben. Sie gehen neben der Beziehung von Ella und Brian eher unter, finden kaum Beachtung.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Man kommt als Leser flüssig durch die Seiten hindurch, kann super folgen und alles verstehen. Die Gefühle und Emotionen sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sie nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Ella und Brian. Für beide hat die Autorin hier auch die Ich-Perspektive verwendet, die, so finde ich persönlich, absolut super passt.
Die Handlung setzt in etwa da an wo Band 1 aufgehört hat. Man sollte diesen auch vorher gelesen haben, dann ist das Verständnis einfach um einiges besser.
Ich persönlich empfand das Geschehen hier nicht ganz so spannend wie noch im ersten Teil. Es geht hier vor allem um den Medienrummel, was ich realistisch und auch glaubhaft empfand. Allerdings war es mir zum Teil ein wenig zu langgezogen und übertrieben. Die Autorin verpasst es immer wieder die Mischung so zu gestalten das man als Leser immer auch mühelos folgen kann. So bleibt die Romantik dann leider auch ein wenig auf der Strecke.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als richtig passend und genau richtig zur Gesamthandlung. Und der Epilog schließt die Geschichte dann in meinen Augen wirklich gut ab.

Insgesamt gesagt ist „Cinder & Ella: Happy End – und dann?“ von Kelly Oram ein Fortsetzung, die in meinen Augen gut aber nicht unbedingt perfekt ist.
Charaktere, die bereits bekannt waren und deren Entwicklungen ich gerne verfolgt habe, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und gefühlvoll empfunden habe in der mir aber doch immer wieder auch die Spannung gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Rezension „Cinder & Ella“

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