Gelesen: “Rivergold” von Ally Condie

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 542 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 359 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3841422241
Verlag: FISCHER E-Books (23. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch

Ally Condie, internationale Bestsellerautorin der »Cassia & Ky«-Trilogie, kehrt mit »Rivergold« zurück ins Jugendbuch.
Ein emotional packender dystopischer Roman über den Weg einer jungen Frau, Trauer und Wut hinter sich zu lassen und die innere Stärke zu finden, ihrem eigenen Kurs zu folgen.
Es gibt etwas, das Romy Blythe, die siebzehnjährige Kapitänin des Baggerschiffs »Lily«, noch mehr will als das Gold, das sie aus dem Serpentine River graben:
Rache.
Romy hat geschworen, die Feinde zu vernichten, die ihren Freund getötet haben. Doch während sie ihr Schiff durch die gefährliche Strömung steuert, muss sie feststellen, dass sie nicht allen in ihrer Crew vertrauen kann. Mindestens ein Verräter ist an Bord. Andere sind aufrichtiger, als sie glaubt. Während der letzten Fahrt der »Lily« findet Romy heraus, wer sie geworden ist, wer sie sein möchte und wie die Liebe sie verändert hat.
(Quelle: FISCHER E-Books)

Die Autorin Ally Condie war mir bereits durch ihre Trilogie und ihrem letzten Roman sehr gut bekannt. Daher war ich wirklich richtig gespannt auf „Rivergold“, den neuen Roman aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch direkt mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin meiner Meinung nach gut gezeichnet. Ich empfand sie als vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
Romy ist ziemlich speziell, die es mir nicht unbedingt einfach gemacht hat. Den Verlust ihres Freundes vor 2 Jahren hat sie bisher nicht wirklich verwunden. Sie möchte Rache, was ich verstanden habe. Mit der Zeit ist mir Romy dann immer sympathischer geworden und ich hatte letztlich einen guten Draht zu ihr.

Die Nebencharaktere der Geschichte hier bleiben leider ziemlich blass und hinter Romy zurück. Das fand ich ein wenig schade, hier gab es Potential, das die Autorin liegen lassen hat.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Er ist sehr lebendig und so bin ich flüssig und locker durch die Geschichte hindurch gekommen, konnte gut und problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Romy. Somit ist man ihr noch näher und erfährt noch um einiges mehr.
Die Handlung selbst empfand ich als wirklich gut durchdacht. Die Stimmung ist recht melancholisch, was aber sehr gut zur Geschichte selbst passt. Und es kommt sehr gut Spannung auf, genauso wie man als Leser Dramatik geboten bekommt. Man weiß zunächst auch kaum wohin die Reise führt, das ergibt sich erst im Handlungsverlauf und je weiter man vorankommt desto mehr ist man drin.
Die von der Autorin geschaffene Welt ist recht dystopisch gehalten, allerdings erfährt man nicht so viel warum es beispielsweise zur Abspaltung gekommen ist. Das empfand ich etwas schade, ich hätte wirklich gerne mehr gewusst.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich gut. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt, es macht das Geschehen in meinen Augen rund und schließt es gut ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Rivergold“ von Ally Condie ein Roman, der gut aber nicht ganz perfekt ist und mich entsprechend einfangen konnte.
Eine interessant gezeichnete Protagonistin, der angenehm zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch abwechslungsreich empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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